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MotoGP World Championship

“Potenzial gibt mehr her” – Valentino Rossi sieht sich in Assen nicht auf P17

26. Juni
Motorsport Images

Foto: (c) Motorsport Images

Yamaha-Pilot Valentino Rossi fand sich nach den beiden Freitags-Trainings in Assen auf Position 17 wieder.

Doch das Ergebnis bildete nicht die wahren Kräfteverhältnisse ab, meint Rossi. Zwischenzeitlich behauptete sich der Italiener in den Top 10. Markenkollege Maverick Vinales demonstrierte mit zwei Bestzeiten, dass die M1 in Assen sehr gut funktioniert.

"Das Fahren in Assen macht sehr viel Spaß. Es ist ein besonderer Kurs. Der neue Asphalt verfügt über sehr viel Grip. Die Situation mit den Bodenwellen ist besser. Ich genieße das Fahren hier sehr", berichtet Rossi nach den beiden Trainings am Freitag.

"Meine Platzierung ist nicht gerade toll, doch ich hatte ein bisschen Pech", bemerkt der Petronas-Pilot. "Am Nachmittag sah ich viele gelbe Flaggen. Meine letzte Runde war schnell, doch dann begann es im dritten Sektor zu regnen. Ansonsten hätte ich mich im Bereich von Position zehn bis zwölf bewegt."

Doch unabhängig von der Platzierung sieht Rossi noch Luft für Verbesserungen. "Ich muss noch arbeiten. Wir müssen den zweiten und den viert Sektor verbessern, doch das Gefühl für das Motorrad ist gut und mein Potenzial gibt mehr her", ist er überzeugt.

Der Regen im FP2 verhinderte in der zweiten Hälfte der Session Verbesserungen. "Leider hatten wir heute gemischte Wetterbedingungen. Ich hoffe, dass es Samstag und Sonntag trocken bleibt", schaut Rossi auf die beiden bevorstehenden Tage in Holland.

Für das Rennen rechnet sich Rossi ein Top-10-Ergebnis aus. "Der Kurs in Assen passt meiner Meinung nach besser zur M1. Der Asphalt hat sehr viel Grip. Das hilft uns beim Problem mit dem Grip am Hinterrad. Das Layout der Strecke harmoniert sehr gut mit unserem Motorrad. Es macht sehr viel Spaß, mit der M1 in Assen zu fahren. Man kann pushen", erklärt er.

Mit dem neuen Asphalt ist Rossi sehr zufrieden. "Der Asphalt hat im Nassen sehr viel Grip. Es ist gut. Ich fuhr nur zwei Runden, um ein Gefühl aufzubauen. Es ist schwierig, mein Potenzial im Nassen einzuschätzen. Das Gefühl war jedenfalls gut", so der 42-Jährige.

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