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MotoGP World Championship

Qualifying-Kontroverse mit Rossi hat Marquez in Misano „aufgeweckt“

15. Sept. 2019
Marc Marquez vs. Valentino Rossi: Wer zuletzt lacht, …

Marc Marquez vs. Valentino Rossi: Wer zuletzt lacht, …

Misano-Sieger Marc Marquez betont, dass er die Antworten auf der Strecke gibt. Denn das Duell mit Valentino Rossi kann er am Mikrofon nicht gewinnen.

Beim San-Marino-Grand-Prix in Misano gerieten die beiden Motorrad_Stars Valentino Rossi und Marc Marquez im Qualifying am Samstag erneut aneinander. Das hitzige Duell der Erzfeinde hatte für die Streithähne keine Konsequenzen, obwohl sie gleich nach dem Qualifying zur Rennleitung zitiert wurden.

Nach seinem Sieg am Sonntag äußerte sich Marquez noch einmal zum Zwischenfall und hielt fest, dass ihn das kontroverse Manöver aufgeweckt hat. Und: Er bevorzugt es, die Antwort auf der Strecke zu geben. Rossi verpasste auch beim wichtigen Heimrennen das Podium und wurde nur Vierter, obwohl zwei seiner Yamaha-Markenkollegen auf dem Podium standen.

"Was am Samstag passiert ist, hat mich aufgeweckt. Ich dachte zuerst nur an die Meisterschaft. Doch jetzt dachte ich mir, dass es Zeit ist, um auf der Strecke die Antwort zu geben", bemerkt Weltmeister Marquez nach seinem Sieg im Rossi-Land.

Marquez: "Richtiger Kampf auf der Strecke"

"Ich weiß, dass das Duell an den Mikrofonen verloren ist. Aber der richtige Kampf findet in meinen Augen auf der Strecke statt", kommentiert Marquez, der bei der Siegerehrung erneut ausgebuht wurde.

"Ich bin immer voll motiviert. Doch wenn jemand mit dir spielt, dann gibt das zusätzliche Motivation", erklärt Marquez. "Ich bin mir bewusst, dass ich dieses Spiel hier verliere, doch auf der Strecke ist es eine andere Geschichte."

"Man sah, wie wir gefeiert haben. Ich bin in erster Linie auch nur ein Mensch", schildert Marquez. Im Parc Ferme hat er außergewöhnlich emotional reagiert, als er seine Honda geparkt hatte. Mit dem Sieg wollte er ausgerechnet beim Rossi-Heimrennen ein Ausrufezeichen setzen.

"Am einfachsten wäre es gewesen, 0,8 Sekunden hinter Fabio (Quartararo) zu fahren und Zweiter zu werden. Doch das entspricht nicht meiner Art. Deshalb habe ich bis zum Ende gepusht. Ich hatte genug Selbstvertrauen dafür. Ich wusste, dass die Leute wieder reden würden, wenn ich wieder Zweiter geworden wäre. Doch das ist mir egal", so Marquez.

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