MotoGP World Championship

Quartararo: „Im Rennen befinden wir uns im Krieg“

24. Feb. 2021

Foto: (C) Yamaha

Fabio Quartarao und Maverick Vinales müssen an einem Strang ziehen. Vor allem, wenn sie die Yamaha M1 nach vorne bringen wollen.

Bei Yamaha gibt es nach der MotoGP-Saison 2020 viele zu klärende Fragen bei der Entwicklung der Yamaha M1. Umso wichtiger ist es, dass die Fahrer an einem Strang ziehen, um die M1 konstanter zu machen.

Fabio Quartararo hofft auf eine gute Zusammenarbeit mit Teamkollege Maverick Vinales. Bei der Entwicklung will Quartararo eng mit Vinales kooperieren. In den Rennen aber wird der Franzose alles geben, um den Spanier zu besiegen.

„Maverick ist natürlich mein größter Gegner. Aber wenn wir um die Plätze eins und zwei kämpfen können und nicht Achter und Neunter werden, dann ist es deutlich besser, wenn wir zusammenarbeiten. Es wird eine positive Rivalität. Gleichzeitig ist er ein guter Teamkollege, um das Motorrad zu verbessern", kommentiert Quartararo.

Quartararo und Vinales fehlt Konstanz

„Es wäre gut, wenn wir uns gegenseitig helfen können. Im Rennen und im Qualifying befinden wir uns natürlich im Krieg", stellt der Neuzugang im Yamaha-Werksteam klar. In der MotoGP-Saison 2020 zog Quartararo das Interesse auf sich, als er drei Rennen gewinnen konnte. Doch auf Grund der fehlenden Konstanz rutschte der Yamaha-Pilot in der WM auf die achte Position ab.

Bei Vinales sah es ähnlich aus. Auch beim Spanier fehlte die Konstanz. Er beendete die Saison als WM-Sechster. „Im vergangenen Jahr war es ziemlich eindeutig. In Jerez kamen wir auf den Positionen eins und zwei ins Ziel. Am Ende der Saison lagen wir immer eng beisammen. Wenn ich Siebter war, dann kam er auf Position acht ins Ziel. Oder umgekehrt. Es war immer sehr eng", erinnert sich Quartararo.

„Am Ende der Saison war es nie so, dass eine der Werksmaschinen an der Spitze fuhr und der Rest deutlich abgeschlagen war. Es war immer so, dass wir alle zurücklagen oder alle vorne dabei waren. Wir hatten immer die gleichen Dinge, über die wir uns beklagt haben. Deshalb sollten wir gut zusammenarbeiten können", bemerkt der Franzose. „Solange wir die gleichen Kommentare abgeben, können wir in die gleiche Richtung Druck ausüben."