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MotoGP World Championship

Quartararo: Zarco nennt Selbstvertrauen als dessen Stärke

8. Juli
Person, Human, Car

Foto: Motorsport Images

Frankreich könnte erstmals MotoGP-Weltmeister werden: Fabio Quartararo und Johann Zarco kommen gut miteinander aus.

Italien und Spanien haben in den vergangenen 20 Jahren die Motorrad-Weltmeisterschaft dominiert. Das hat sich 2021 geändert. Bei Saisonhalbzeit führen mit Fabio Quartararo (Yamaha) und Johann Zarco (Pramac-Ducati) zwei Franzosen die WM-Wertung an.

Mit 18 Podestplätzen in der Königsklasse ist Christian Sarron der erfolgreichste Franzose. Quartararo war 16 Mal bei der Siegerehrung dabei und Zarco elf Mal. Vier Franzosen haben bisher in der Geschichte der Königsklasse Rennen gewonnen.

Das waren Pierre Monneret (Reims 1984), Christian Sarron (Hockenheim 1985), Regis Laconi (Valencia 1999) sowie Fabio Quartararo. Letzterer ist mit sieben MotoGP-Triumphen der insgesamt erfolgreichste Franzose in der Top-Klasse. Ein WM-Titel fehlt der "Grande Nation" noch.

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Zarco wurde zwei Mal Moto2-Weltmeister, Quartararo noch ohne Titel

Sechs Fahrer konnten in den kleinen Klassen Weltmeistertitel gewinnen. Das waren Jean Louis Tournadre (1982/250er-Klasse), Christian Sarron (1984/250er), Olivier Jacque (2000/250er), Arnaud Vincent (2002/125er) sowie Mike di Meglio (2008/125er).

Zarco wurde 2015 und 2016 Moto2-Weltmeister und ist somit der einzige zweifache Motorrad-Champion Frankreichs. Mit ihren aktuellen Erfolgen haben Quartararo und Zarco in Frankreich einen neuen MotoGP-Boom ausgelöst. Der erste WM-Titel ist in greifbare Nähe gerückt.

Zarco: "Kommen gut miteinander aus"

Das Verhältnis zwischen den beiden Fahrern ist gut. "Beim Alter sind wir beinahe zehn Jahre auseinander", verweist Zarco bei 'Canal+' auf den deutlich jüngeren Quartararo. "Obwohl wir Rivalen sind und um den WM-Titel kämpfen, kommen wir gut miteinander aus."

Quartararo ist 22 Jahre alt und seit 2015 ein Fixstarter in der Motorrad-WM. Zarco feiert Mitte Juli seinen 31. Geburtstag. Er fährt seit 2009 in der WM und hat in den ersten Jahren noch die Zweitakter in der Achtelliterklasse erlebt. Nun sind beide die Stars der MotoGP.

"Man darf nicht vergessen, dass das noch nie für Frankreich passiert ist", sagt Zarco. "Deshalb muss man glücklich sein und die Situation positiv sehen. Wir erleben außergewöhnliche Jahre." Mit 42 Punkten Vorsprung hatte Quartararo in den ersten neun Rennen die Oberhand.

Zarco: Selbstvertrauen ist Stärke von Quartararo

"Ich glaube nicht, dass der Ducati viel fehlt", bewertet Zarco die Gesamtsituation. "Seit Saisonbeginn ist Fabios Stärke sein Vertrauen in sein Motorrad und in sein Potenzial. Er zögert beim Fahren nicht und fährt mit viel Selbstvertrauen."

"Das fehlt mir noch. Aber solange ich es probiere, sage ich zu mir selbst, dass ich es Schritt für Schritt finden werde. Wenn ich das gleiche Selbstvertrauen wie Fabio finde, dann glaube ich, dass wir uns im Laufe eines Wochenendes deutlich verbessern können."

"Es ist nicht nur das Motorrad, es ist das Selbstvertrauen, das es ihm erlaubt, diese großartigen Dinge zu tun", ist Zarco überzeugt. "Meine Strategie lautet, immer nach vorne zu schauen. Mit meinen Ergebnissen bin ich sehr zufrieden."

"Ich muss nach vorne blicken und das Gefühl von der ersten Saisonhälfte optimal nutzen. Wenn ich das in der zweiten Saisonhälfte rasch ab dem ersten Training umsetzen kann, dann werde ich so wie Fabio in den Top 3 sein. Wenn man diesen Speed hat, ist das ein Vorteil im Rennen."

Erster französischer Doppelsieg

Viermal stand Zarco in diesem Jahr als Zweiter auf dem Podest. In Katar 2 gab es den ersten französischen Doppelsieg. Sie standen auch in Le Mans als Zweiter (Zarco) und Dritter (Quartararo) gemeinsam auf dem Podium.

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