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Rabats Superbike-Einstand: „Bin Rabat und nicht Redding”

29. Jan.
Barni Racing Team

Foto: (C) Barni Racing Team

Tito Rabat und das Barni-Team zeichnet eines aus: Beide hatten zuletzt wenig Erfolg. Wird sich das durch den gemeinsamen Weg ändern?

Beim Jerez-Test sollte für WSBK-Rookie Tito Rabat eine erste Standortbestimmung erfolgen, um zu erkennen, was in der Superbike-WM mit der Ducati Panigale V4R des Barni-Teams möglich ist. Schlechtes Wetter verhinderte, dass es zum ersten Kräftemessen des Jahres kommt. Doch Rabats Ziele bleiben unverändert. Der ehemalige MotoGP-Pilot strebt in der Superbike-WM Siege an.

„Ich bin glücklich und motiviert und freue mich auf das, was passieren wird. Es war zu Beginn schwierig, zu verstehen, was passiert. Doch jetzt sehe ich es als neue Chance an, um vorne mitzumischen. Ich spüre wieder das Adrenalin, Großartiges zu erreichen", kommentiert Rabat.

Schweißen schwierige Jahre zusammen?

Das Barni-Team blickt genau wie Rabat auf schwierige Jahre zurück. Seit Ducatis Wechsel vom V2- zum V4-Superbike erlebte die Mannschaft von Marco Barnabo keine besonders erfolgreichen Jahre.

Michael Ruben Rinaldi blieb 2019 hinter den Erwartungen zurück. Im vergangenen Jahr wechselte Barni mehrfach den Fahrer aus. Leon Camier verletzte sich und trennte sich bereits nach dem Saisonauftakt. Ersatz Marco Melandri zog sich nach wenigen Wochenenden zurück und seine Nachfolger konnten mit der Panigale V4R ebenfalls keine Spitzenergebnisse einfahren.

Das soll sich mit Tito Rabat ändern. „Mit den Leuten im Team komme ich gut klar. Das Team hat eine große Leidenschaft, Rennen zu bestreiten. Mehr kann ich noch nicht sagen, weil ich noch nicht fahren konnte. Doch das Gefühl ist gut", bemerkt Rabat.

Rabat will sich nicht an Ex-Kollegen orientieren

Nach zwei durchwachsenen Jahren mit Showa-Federelementen kehrt Barni zu Öhlins zurück. Im Vergleich zum Ducati-Werksteam gibt es aus technischer Sicht kaum Unterschiede. "Wenn ich zeige, dass ich Rennen gewinnen und an der Spitze fahren kann, dann werde ich alles bekommen, was ich technisch benötige. Deshalb bin ich motiviert. Ich werde alles geben", verspricht Rabat.

Die Ducati Panigale V4R verfügt zweifellos über viel Potenzial. Alvaro Bautista gewann 2019 Rennen in Serie. Und auch Nachfolger Scott Redding zeigte starke Rennen. An den beiden ehemaligen MotoGP-Kollegen will sich Rabat aber nicht orientieren.

„Ich bin Tito Rabat. Keine Ahnung, ich bin nicht Scott Redding oder Alvaro Bautista. Ich verfüge aber mit Sicherheit über sehr viel Erfahrung. Ich blicke auf viele Jahre zurück. Ein Motorrad ist ein Motorrad", stellt der Spanier klar.

Barni-Teamchef Marco Barnabo steckt große Hoffnungen in den Moto2-Weltmeister der Saison 2014. Um keine Kompromisse machen zu müssen, entschied sich Barnabo zur Rückkehr zu Öhlins, obwohl dieser Wechsel aus finanzieller Sicht alles andere als reizvoll war.

„Wir haben das 2021er-Motorrad. Es wird zu 99 Prozent identisch zum Werksmotorrad sein", erklärt der Barni-Teamchef. „Ich bin mir sicher, dass Tito alles haben wird. Wir werden hart arbeiten, um erfolgreich zu sein."

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