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Rallye Dakar: Walkner holt auf – Sunderland schwer gestürzt

9. Jan.
Motorcycle, Vehicle, Transportation
Motorrad-Ass Matthias Walkner macht auf der fünften Etappe der Dakar 2020 einige Plätze gut - in der Gesamtwertung rangiert der Salzburger aktuell auf Rang sechs.

Matthias Walkner hat sich bei der Rallye Dakar um mehrere Plätze verbessert. Das fünfte Teilstück von Al-Ula nach Ha'il am Donnerstag beendete der Salzburger nach 353 gewerteten Kilometern als Fünfter. Zwar verlor der KTM-Fahrer damit in der Gesamtwertung erneut Zeit auf den führenden US-Amerikaner Ricky Brabec, schob sich als neuer Sechster aber zumindest drei Ränge nach vor.

Auf den am Donnerstag viertplatzierten Honda-Fahrer Brabec fehlen Walkner nun 30:54 Minuten. Der Tagessieg ging an Titelverteidiger Toby Price (KTM), der erster Verfolger von Brabec ist. Vorbei ist die Dakar bereits für Sam Sunderland. Der Brite, der die Rallye 2017 in Südamerika für sich entschieden hatte, musste nach einem schweren Sturz aufgrund von Rücken- und Schulterblessuren aufgeben.

Aufholjagd für Walkner "eine richtige Gaudi"

Walkner musste aufgrund seiner Platzierung vom Vortag von weit hinten starten und ging als 26. in die Sonderprüfung. Bei seiner Aufholjagd hatte der 33-Jährige "eine richtige Gaudi" beim Fahren. "Zu Beginn verlor ich etwas Zeit, da ich viele Fahrer überholen musste - Tempo und Navigation haben aber richtig gut gepasst. Ab Kilometer 130 sind wir nur noch 'off piste' gefahren, also gut 200 km im Sand, in Dünen und durch Wüstengras und das bei 100 bis 130 km/h", berichtete Walkner.

Nach 187 km habe er dann den angeschlagenen Sunderland im Sand liegen sehen. "Danach habe ich etwas zurückgesteckt und auch nicht mehr viel riskiert. Bei diesem Tempo in diesem Gelände, hat man es zum Teil auch einfach nicht mehr selber in der Hand, und jeder von uns Fahrern hat pro Tag vier bis fünf Momente, wo es extrem knapp hergeht." Seine Ausgangsposition sei nun wieder sehr gut, meinte Walkner. Körperlich fühle er sich noch richtig fit.

Sainz in der Auto-Wertung weiter top

Am Freitag wartet die letzte Etappe vor einem Ruhetag. Von Ha'il geht es durch die Wüste in die Hauptstadt Riad. Brabec hat an der Spitze neun Minuten Vorsprung auf Price, der drittplatzierte Argentinier Kevin Benavides hat elfeinhalb Minuten Rückstand auf seinen Markenkollegen.

Bei den Autos blieb Carlos Sainz im Mini ungefährdet. Der Spanier, 2010 und 2018 Dakar-Sieger, holte sich am Donnerstag den Etappensieg und baute damit den Vorsprung auf seinen zweitplatzierten Verfolger Nasser Al-Attiyah (Toyota) auf sechs Minuten aus. Hinter dem Katarer ist der Franzose Stephane Peterhansel Dritter (Mini/+17:53 Min.). (APA/red.)

Täglich aktuelle Highlights
Rallye Dakar

Motorrad-Wertung: Ergebnis fünfte Etappe

1. Toby Price (AUS), KTM: 3:57:33 Std.
2. Pablo Quintanilla (CHI), Husqvarna: +1:12 Min.
3. Andrew Short (USA), Husqvarna: +2:31 Min.
4. Ricky Brabec (USA), Honda: +3:03 Min.
5. Matthias Walkner (AUT), KTM: +6:54 Min.

Gesamtwertung (nach fünf von zwölf Etappen)

1. Ricky Brabec (USA), Honda: 19:07:19 Std.
2. Toby Price (AUS), KTM: +9:06 Min.
3. Kevin Benavides (ARG), Honda: +11:32 Min.
- - -
6. Matthias Walkner (AUT), KTM: +30:54 Min.

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