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Rea: „Froh, nicht gegen Marquez fahren zu müssen”

29. Dez.
GP-Fever.de

Foto: (C) GP-Fever.de

Superbike-Gott Rea lobt MotoGP-Gott Marquez. Er sieht in ihm einen Fahrer mit unglaublichen Fähigkeiten.

In der Superbike-WM führt Jonathan Rea alle wichtigen Statistiken an. Der Rekord-Weltmeister holte seit 2015 sechs WM-Titel in Folge - ein Kunststück, das selbst Marc Marquez in der MotoGP nicht gelang. Auf der Rennstrecke trafen die beiden Ausnahmekönner abgesehen von Offroad-Trainingseinheiten nie aufeinander. Bei Jonathan Rea sorgt das für Erleichterung.

„Ehrlich gesagt bin ich froh, dass ich nicht gegen ihn fahren muss", gesteht Rea. „Seine Fähigkeiten, das Limit auszublenden und die Grenzen zu verschieben ist unglaublich. Er pusht immer weiter, um eine weitere Zehntelsekunde und noch eine und noch eine zu finden."

„Marcs technische Fähigkeiten sind unglaublich - was er mit dem Motorrad anstellen kann, wenn es funktioniert und was er damit anstellen kann, wenn es nicht funktioniert", staunt Rea. Seit seinem MotoGP-Aufstieg in der Saison 2013 konnte Marquez mit der Honda RC213V sechs Mal den Titel holen und insgesamt 56 MotoGP-Rennen gewinnen.

Rea: „Marc hatte nicht das beste Paket"

Die Honda war in den vergangenen Jahren nicht immer das beste Motorrad. "Es ist offensichtlich, dass er in vielen Jahren nicht das beste Paket zur Verfügung hatte. Doch er konnte dennoch gewinnen", bemerkt Rea, der auch über die spektakulären Saves der Nummer 93 staunt: „Wie kann man 20 Meter lang beinahe stürzen und das Motorrad wieder einfangen? Ich denke, man kann ihn zu den Größten zählen."

Vor dem verhängnisvollen Sturz beim MotoGP-Auftakt in Jerez war Marquez zweifellos der Fahrer, den es zu schlagen galt. „Er hat ein großes Selbstvertrauen. Und das im Überfluss. Andere Fahrer stoßen an ihr Limit und können sich nicht weiter verbessern. Sie stoßen dann eine mentale Grenze. Marc kann sich immer weiter verbessern", stellt Rea fest.

Aktuell ist unklar, ob Marc Marquez beim Start der MotoGP-Saison 2021 antreten kann. Auf Grund seiner dritten Operation am verletzten rechten Arm steht eine lange Genesungspause bevor .

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