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Rossi über Vinales’ Onboard-Video: “Natürlich nicht gut, aber …”

14. Aug.
Valentino Rossi hat sich das Onboard-Video von Vinales in Spielberg 1 angesehen.

Foto: Motorsport Images

Das heiß diskutierte Video, das Maverick Vinales in der Schlussphase des Steiermark-GP im Drehzahlbegrenzer zeigt, ist für Valentino Rossi nur ein Teil der Yamaha-Story.

Die am Donnerstag aus dem Yamaha-Lager geäußerte These, wonach Maverick Vinales am vergangenen Sonntag beim Grand Prix der Steiermark in Spielberg versucht haben könnte, den Motor seines MotoGP-Bikes absichtlich zu überdrehen, beschäftigt das Fahrerlager auch weiterhin.

Vinales wurde für das laufende Renn-Wochenende, den ebenfalls in Spielberg stattfindenden Grand Prix von Österreich (LIVE bei ServusTV, im Stream & in der App), seitens Yamaha suspendiert. Am Freitag aber war der Spanier trotzdem an der Strecke und verfolgte das erste Freie Training als Zuschauer von einer der Rettungsstraßen aus.

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Ob Vinales jemals wieder für Yamaha an den Start gehen wird, werden die kommenden Tage und Wochen zeigen. Gerüchten zufolge wird bereits Cal Crutchlow für die Zeit bis Saison-Ende mit dem Platz im Werksteam in Verbindung gebracht. Der Brite betont am Freitag, dass diesbezüglich "niemand mit mir gesprochen" habe. Zugleich geht er aber davon aus, dass es derartige Gespräche "zu gegebener Zeit geben wird".

Wie auch immer: Der Fall Vinales wird noch eine zeitlang Gesprächsthema bleiben. Am Donnerstagabend wurde auf der offiziellen MotoGP-Website ein 44-sekündiges Onboard-Video veröffentlicht, das Vinales in der letzten Runde vom vergangenen Sonntag bei seiner Fahrt in die Boxengasse anstatt über die Ziellinie zeigt. Auf dem offiziellen YouTube-Kanal von MotoGP gibt es eine längere Version des Onboard-Videos. Jenes Video ist 3:39 Minuten lang und zeigt die letzten zwei Runden komplett.

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Rossi: "Vielleicht schon vorher Probleme"

Als Vinales' ehemaliger Yamaha-Teamkollege Valentino Rossi am Freitag auf die Onboard-Szenen angesprochen wird, entgegnete er, dass er "mit etwas Schlimmeren gerechnet hätte". Zwar verteidigt der Italiener den Spanier nicht direkt, glaubt aber, dass die ominöse Aufgabe des Rennens nur ein Teil der ganzen Geschichte ist.

"Ja, ich habe es gesehen, hatte aber Schlimmeres erwartet. Ich habe gesehen, wie er ein bisschen im [Drehzahl]-Begrenzer gefahren ist und zwei oder dreimal den Motor hat aufheulen lassen. Ich weiß nicht, ob das die Highlights waren. Es ist natürlich nichts, dass man tun sollte. Aber es wirkte jetzt nicht so extrem."

"Es ist immer schwierig zu verstehen, was vor sich geht", so Rossi weiter. "Erst recht, wenn man nicht involviert ist und nicht mal im selben Team arbeitet. Vielleicht gab es schon vorher einige Probleme und Meinungsverschiedenheiten. Und das war nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Natürlich ist es nicht gut, aber vielleicht steckt noch etwas anderes dahinter."

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