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RTL in Adelboden: Zwei Mal Laufbestzeit für Pinturault

8. Jan.
Nature, Outdoors, Piste

Foto: (C) GEPA pictures/ Matic Klansek

Alexis Pinturault knallte in Adelboden zwei Bestzeiten runter. Bester Österreicher war Roland Leitinger auf Platz elf.

Mit zweimal Laufbestzeit hat sich der Franzose Alexis Pinturault den Sieg im Weltcup-Riesentorlauf in Adelboden gesichert. Er setzte sich 1,04 Sekunden vor dem Kroaten Filip Zubcic und 1,11 vor dem Schweizer Marco Odermatt durch. Bester Österreicher war Roland Leitinger auf Platz elf (+3,02 ), Marco Schwarz wurde 14. (+3,50). Am Samstag steht ein weiterer Riesentorlauf auf dem Programm. Für Pinturault war es der 32. Weltcupsieg.

Roland Leitingers Aufholjagd ging mit der zweitbesten Laufzeit von Platz 28 auf 11. Vor einem Jahr fuhr er mit Laufbestzeit von 27 auf 6. „Es war ein Superlauf. Ich habe wie im letzten Jahr versucht, alles reinzuhauen. Es wird irgendwann schon einmal in meinen Schädel reingehen, dass ich im ersten auch so fahren muss", sagte Leitinger. Marco Schwarz steigerte sich als Halbzeit-24. ebenfalls deutlich. „Der zweite Durchgang war um einiges besser. Wir haben ein bisserl was umgestellt, das hatte eine große Wirkung. Es passt jetzt perfekt, dass morgen noch ein Riesentorlauf ist."

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Im finalen Durchgang nicht ins Ziel kam Raphael Haaser, der bei seinem Debüt in Adelboden zur Halbzeit als 18. bester Österreicher gewesen war. Stefan Brennsteiner, zuletzt Achter in Alta Badia, verpasste als 42. die Finalteilnahme und muss auf Samstag hoffen, wenn der zweite Riesentorlauf auf dem Programm steht.

„Ich habe mich oben nicht gut gefühlt und versucht, herunten was gut zu machen. Aber das ist total in die Hose gegangen. Ich habe einen Riesenbock geschossen", sagte Brennsteiner. Eine Erklärung, weshalb er seine Trainingsleistungen nicht im Rennen umsetzen kann, hat er nicht. „Die Lockerheit im Kopf wäre mir heute eigentlich auch nicht abgegangen." Im zweiten Rennen wolle er "mit einer Freude angreifen", mit zwei guten Läufen sei ein Platz unter den ersten zehn drinnen.

Ebenfalls im Finale nicht mit dabei waren - bei seinem Weltcupdebüt- Christian Borgnaes (40.) und Adrian Pertl (41.), sowie Manuel Feller und Magnus Walch, die ausschieden. Überhaupt nicht am Start war Vorjahressieger Zan Kranjec aus Slowenien wegen Rückenproblemen. Mit einer mutmaßlichen Knieverletzung aus dem Zielraum gebracht wurde Sölden-Sieger Lucas Braathen (7.), der Norweger war bei der Zieldurchfahrt gestürzt. (APA/Red)

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