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Valentino Rossi: Technischer Grund für schlechte Starts

9. Aug.

Foto: Motorsport Images

Zuletzt büßte Valentino Rossi in der Startphase regelmäßig Positionen ein. Das hat einen technischen Hintergrund, wie der Yamaha-Fahrer nach Spielberg 1 erklärt.

"Das Rennen war am Ende kein Desaster, weil ich gehofft habe, dass ich ein paar Punkte sammeln kann", sagt Valentino Rossi nach dem Grand Prix der Steiermark. Im ersten Spielberg-Rennen sah der Yamaha-Fahrer mit 26 Sekunden Rückstand die Zielflagge als 13. Dafür sammelte er drei WM-Punkte.

Vom 17. Startplatz (eigentlich Platz 16, da Maverick Vinales aus der Boxengasse startete) beendete Valentino Rossi die erste Runde als 19. Es war schon vor der Sommerpause auffällig, dass der 42-Jährige keine guten Startphasen zeigte. Dafür gibt es einen technischen Grund.

"Leider habe ich in den ersten Runden einige Positionen verloren. Seit dem Sachsenring und Assen haben wir für den Start ein anderes System. Dieses ist nicht für mich optimiert. Jeder startet auf seine Weise. Ich fühle mich mit diesem System nicht wohl", sagt Valentino Rossi.

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Valentino Rossi: "Das ist das Problem beim Start"

"Deswegen habe ich beide Male Plätze verloren. Bevor dieses System geändert wurde, bin ich normalerweise gut gestartet. Wir haben in Spielberg daran gearbeitet, aber es ist immer noch nicht perfekt. Das ist das Problem beim Start."

Die Startprozedur ist durch die Holeshot-Vorrichtung vorne und das Ride-Height-System hinten sehr komplex geworden. Diese mechanischen Komponenten müssen in Einklang mit Traktionskontrolle, Anti-Wheelie-System und Launch-Control gebracht werden.

"Für mich ist die Elektronik bei diesem System das Problem", erklärt Valentino Rossi. "Wir haben es zwar verbessert, aber noch nicht genug. Das andere Problem war, dass alle sehr aggressiv waren. Außerdem sind wir auf der Geraden sehr langsam."

"Meine Pace war nicht so schlecht"

"Das macht es schwierig, keine Positionen zu verlieren. Man bremst hart, aber der andere Fahrer ist schon daneben. Deshalb ist die erste Runde für uns nicht einfach." Nach der Startphase konnte Valentino Rossi Plätze gutmachen. Insgesamt ist er mit seinem Rennen zufrieden.

"Meine Pace war nicht so schlecht. Ich konnte vernünftig fahren. Es hat auch Spaß gemacht, denn es gab einige Duelle. Diese Strecke ist für die Yamaha nicht optimal, weil hier Beschleunigung und Topspeed wichtig sind. Das Ergebnis ist nicht so schlecht."

Am kommenden Wochenende findet das zweite Rennen in Spielberg statt. Mit nun 20 WM-Punkten ist Rossi weiterhin WM-19.

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