Gardner leidet bei Tests: “Schmerzen immer noch stark”

16. Feb.

Foto: Motorsport Images

MotoGP-Rookie Remy Gardner kann bei den Vorsaison-Tests noch nicht ans Limit gehen. Die Erwartungen vor seinem Renn-Debüt für Tech 3 sind überschaubar.

Moto2-Weltmeister Remy Gardner konnte bei den Winter-Tests vor seiner ersten MotoGP-Saison noch nicht sein volles Potenzial ausschöpfen. Sowohl beim Test Anfang Februar in Sepang (Malaysia) als auch vergangene Woche in Mandalika (Indonesien) ging der Tech-3-KTM-Pilot deutlich gehandicapt zu Werke. Grund dafür war aber nicht das Material, sondern sein Motocross-Unfall von Mitte Januar.

Als Folge seines Offroad-Sturzes musste sich der Australier einer OP am rechten Handgelenk unterziehen. Und die Nachwirkungen des Eingriffs spürt er offenbar noch immer deutlich. Die Tests in Asien musste Gardner mit einer Bandage bestreiten. Nun will er seiner Hand bis zum MotoGP-Saisonstart Anfang März in Losail (Katar) genügend Ruhe gönnen.

Gardner: Große Zweifel nach Hand-OP

"Anfangs gab es erhebliche Zweifel, ob ich überhaupt fahren kann", erinnert sich Gardner an die ersten Tage nach seiner Operation zurück. Und meint, nachdem er sich sowohl in Sepang als auch in Mandalika durchgebissen hat: "So gesehen waren die Testfahrten schon ein Erfolg. Aber mein Handgelenk schmerzt immer noch ziemlich stark."

So habe er bei seinen Runden mit eingeschränkter Fitness "keine echte Richtung für die Entwicklung des Bikes finden können. Aber immerhin habe ich ein recht ordentliches Pensum abgespult und kann mich jetzt ein bisschen ausruhen", sagt Gardner.

"Allzu hohe Erwartungen habe ich nicht"

"Wie es beim ersten Rennen laufen wird, müssen wir abwarten. Hohe Erwartungen habe ich angesichts der Umstände natürlich nicht", gibt der Sohn des ehemaligen 500er-Weltmeisters Wayne Gardner zu. Dennoch geht er davon aus, "jede Menge zu lernen, sobald der Rennbetrieb mal angefangen hat".

Der Vollständigkeit halber: Den Sepang-Test schloss Remy Gardner mit 1,2 Sekunden Rückstand auf die Spitze auf Platz 23 ab. Beim Mandalika-Test belegte er mit 1,5 Sekunden Rückstand ebenfalls den 23. Rang.

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