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Ski Alpin: Drei Österreicher bei Zagreb-Slalom in Top fünf

6. Jan. 2021
ALPINE SKIING – FIS WC Zagreb

Foto: (C) GEPA pictures/ Matic Klansek

Der Deutsche Linus Straßer gewann den Slalom in Zagreb. ÖSV-Team mit starkem Auftritt.

Manuel Feller und Marco Schwarz haben den Ski-Weltcup-Slalom in Zagreb auf den Plätzen zwei und drei beendet. Schneller war nur der Deutsche Linus Straßer, der als Halbzeit-Achter seinen ersten Sieg in einem Spezial-Slalom feierte.

Michael Matt katapultierte sich vom 26. Platz mit Laufbestzeit im Finale auf den vierten Rang. Mit dem Achten Fabio Gstrein landeten vier Österreicher in den Top Ten. Feller übernahm die Führung im Slalom-Weltcup. „Einer der Höhepunkte in meiner Karriere, so etwas wollte ich unbedingt einmal haben. Schwierig zu glauben jetzt gerade", kommentierte der Tiroler das Rote Trikot, das er nun am Sonntag in Adelboden anziehen wird.

0,10 Sekunden Rückstand auf Straßer

Im ersten Durchgang war der 28-Jährige mit Startnummer 14 auf Platz drei gefahren, hatte sich damit unmittelbar vor seinen Teamkollegen Schwarz gesetzt. Der blieb auch am Ende hinter ihm, mit sechs Hundertstelsekunden Rückstand äußert knapp. Auf den Münchner Straßer fehlten Feller 0,10 Sekunden.

„Der zweite Durchgang war schon richtig schwierig. Es war unruhig, es war salzig, nicht unbedingt meine Lieblingsverhältnisse. Aber der dritte Platz ist richtig, richtig cool", sagte Schwarz. Wie für Feller war es auch für den Kärntner der zweite Podestplatz in dieser WM-Saison. Die beiden spiegelten quasi ihre Ergebnisse vom Slalom in Alta Badia vor Weihnachten. Damals hieß der Sieger noch Ramon Zenhäusern.

„Ein sehr guter Lauf. Das ist auch das, was ich draufhabe", meinte Matt nach seinem großen Sprung nach vorne. „Natürlich hat die Piste mitgespielt, indem sie nachgelassen hat, aber das war die letzten Rennen auch schon so. Das muss man erst einmal nutzen." Im ersten Durchgang habe der WM-Zweite von Aare 2019 mit einer weicheren Piste gerechnet, im zweiten habe er das Setup etwas verändert.

Fünf Österreicher waren im Finale dabei. Marc Digruber kam als 22. erstmals in dieser Saison in die Punkteränge. Adrian Pertl und Christian Hirschbühl schieden im ersten Durchgang aus. Johannes Strolz verpasste als 31. um zwei Hundertstel die Qualifikation für die Entscheidung. (APA/Red)

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