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Ski alpin: Feller mit seiner Saison “super happy”

22. März
KRANJSKA GORA,SLOVENIA,13.MAR.21- ALPINE SKIING - FIS World Cup, giant slalom, men. Image shows Manuel Feller (AUT).

Foto: GEPA Pictures / Christian Walgram

Nach dem Weltcup-Finale in Lenzerheide zieht ÖSV-Ass Manuel Feller zufrieden Bilanz - und kündigt an, dass sich heimische Gastwirte in der skifreien Zeit auf ihn freuen können.

Nach seinem zweiten Weltcup-Erfolg hat Ski-Star Manuel Feller am Sonntag rundum glücklich die Heimreise angetreten. "Ich glaube, mit allem was im Herbst war, was in der Vorbereitung war, müssen wir mehr als zufrieden sein", erklärte er nach dem Slalom-Sieg in Lenzerheide. Jetzt freue er sich auf die Sommerpause daheim, einen Jamaika-Urlaub werde es auch heuer nicht spielen: "Das lassen wir. Bleiben wir in Österreich und unterstützen unsere Gastwirte ein bisschen."

Der 28-Jährige sei "super happy" mit dem Winter. Im Riesentorlauf kam er zwar nicht über einen sechsten Platz in Bansko als bestes Ergebnis hinaus. Dafür klappte es aber im Slalom praktisch von Beginn an. In Alta Badia stand er im Dezember 2020 erstmals nach langer Zeit als Zweiter wieder auf dem Podium. Im Jänner folgte Platz zwei in Zagreb und in Flachau sein erster Weltcup-Sieg. "Die Riesentorlauf-Saison war wirklich kein gutes Skifahren. Dafür war die Slalom-Saison umso schöner", bilanzierte Feller, der in der Vorbereitung wieder mit Rückenproblemen zu kämpfen hatte.

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Feller hat WM-Enttäuschung verpackt

Auch die Enttäuschung bei der WM in Cortina d'Ampezzo mit zwei Ausfällen könne er so verkraften. Mit dem Sieg in Lenzerheide habe er nach Platz sechs und 0,94 Sekunden Rückstand im ersten Durchgang eigentlich nicht mehr gerechnet, verriet der Tiroler. "Mit dem Podium habe ich schon ein bisschen spekuliert. Ich habe mir einfach gedacht, noch eine Minute arbeiten, noch einmal alles reinschmeißen - und dann ab in die Sommerpause. Es ist natürlich unglaublich, dass das dann so aufgeht", meinte Feller, der im Finale auf die viertbeste Laufzeit kam.

Schade sei, dass die ÖSV-Herren nicht mehr Platz eins in der Team-Wertung erreichten. Auch hinsichtlich des nahenden Abschieds von Präsident Peter Schröcksnadel. "Das Ziel wäre natürlich gewesen, dass wir ihm eben dieses Geschenk machen", erklärte Feller, dessen Hoffnung, dass Schröcksnadel auch am Sonntag noch in Lenzerheide weilt, sich erfüllte. "Weil so wollte ich nicht, dass er mich in Erinnerung hat", spielte er auf sein Ergebnis vom Samstag an, als er im Riesentorlauf nur 18. wurde.

Schröcksnadel lobt "Kasperl" Feller

Feller gelte manchmal als "Kasperl", sagte Schröcksnadel, der immer einen guten Draht zu seinem Tiroler Landsmann hatte. "Aber er kann auch ernsthaft Skifahren", unterstreicht der Präsident. Beide verbindet auch die Passion für das Fischen.

Körperlich gehe es ihm Moment gut, betonte Feller, wobei er den besagten Riesentorlauf schon spüre. Die österreichischen Meisterschaften Ende März wolle er aber noch mitnehmen, ehe es in die Pause geht. Die wird der Reggae-Fan auch heuer in der Heimat verbringen. Ein weiterer Jamaika-Trip muss noch auf bessere, wieder entspanntere Zeiten warten. "Wir gehen ein bisschen fischen und verschieben das auf die nächsten Jahre. Ich glaube, es gibt noch genug Zeit dafür", sagte Feller. "Wenn wir in Österreich ein bisschen Geld liegen lassen, schadet es im Moment auch nicht." (APA/red.)

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