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Ski alpin: Olympiasiegerin Rebensburg beendet überraschend ihre Karriere

1. Sept.
GARMISCH-PARTENKIRCHEN,GERMANY,08.FEB.20 - ALPINE SKIING - FIS World Cup, downhill, ladies, award ceremony. Image shows the rejoicing of Viktoria Rebensburg (GER). Keywords: Stoeckli. Photo: GEPA pictures/ Thomas Bachun

Foto: GEPA Pictures / Thomas Bachun

Ski-Star Viktoria Rebensburg beendet völlig unerwartet ihre aktive Karriere - mit sofortiger Wirkung. Das teilte die 30-Jährige, über viele Jahre beste Alpin-Sportlerin des Deutschen Skiverbandes (DSV), am Dienstag rund eineinhalb Monate vor dem geplanten Weltcup-Auftakt in Sölden mit.

"Diesen Entschluss habe ich schweren Herzens und nach reichlicher Überlegung in den letzten Wochen gefasst", schrieb die Olympiasiegerin von 2010 und zweifache Vize-Weltmeisterin in sozialen Netzwerken. "Nach meiner Verletzung im Frühjahr und den zurückliegenden zwei Monaten im Schnee-Training habe ich gemerkt, dass es mir nicht mehr gelingt, mein absolutes Top-Niveau zu erreichen", erklärte Rebensburg.

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DSV von Rebensburg-Rücktritt kalt erwischt

Es sei immer ihr Ansporn gewesen, um Siege mitzufahren und die Menschen zu begeistern. "Da ich nun aber das Gefühl habe, dem nicht mehr gerecht zu werden, ist dies zwar eine sehr schwere, aber für mich unausweichliche Entscheidung." Für den DSV ist der Rücktritt seiner mit Abstand erfolgreichsten Athletin ein herber Dämpfer vor der WM-Saison. Vor Rebensburg hatten auch Veronique Hronek, Christina Ackermann, Dominik Stehle und Fritz Dopfer die Karriere nach der letzten Saison beendet.

Rebensburg war seit ihrem Gold-Triumph bei den Winterspielen von Vancouver 2010 eine der weltweit besten Skirennfahrerinnen. Und nach dem Karriere-Ende von Maria Höfl-Riesch 2014 zudem das alpine Aushängeschild in Deutschland. Sie gewann 19 Weltcup-Rennen in Riesentorlauf, Super-G und Abfahrt. In der ewigen deutschen Bestenliste ist die Bayerin damit Vierte hinter Katja Seizinger (36), Höfl-Riesch (27) und Hilde Gerg (20).

Sturz beendete Rebensburgs letzte Saison

Zudem holte sie in ihrer Paradedisziplin Riesentorlauf zweimal WM-Silber (Vancouver 2015, Are 2019) und drei kleine Weltcup-Kristallkugeln als Disziplin-Beste (2011, 2012, 2018). Rebensburg hatte in den letzten Jahren mehrfach gesagt, dass sie nur solange weitermache, wie sie gesund und unverletzt sei, Spaß am Rennsport habe und konkurrenzfähig sei.

Ihr letzten beiden Rennen waren die Heim-Events im Februar in Garmisch-Partenkirchen. Nachdem sie die Abfahrt gewonnen und damit ihren ersten Weltcup-Sieg in der Königsdisziplin gefeiert hatte, stürzte sie im Super-G und musste ihre Saison wegen einer Knieverletzung vorzeitig beenden. "Mit der Erinnerung an mein letztes Renn-Wochenende in Garmisch und dem Sieg bei der Abfahrt ist es ein schöner Zeitpunkt, die Wintersport-Bühne zu verlassen", schrieb Rebensburg nun. (APA/red.)

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