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Ski alpin: Ziel Olympia – Schmidhofer schuftet für Comeback

27. Juli

Foto: GEPA Pictures

Lange Zeit war an ein Comeback nicht zu denken - jetzt aber absolviert Nicole Schmidhofer nach überstandener Beinverletzung ihr erstes Trainingslager mit den ÖSV-Kolleginnen.

Fast acht Monate nach ihrem folgenschweren Sturz hat Ski-Ass Nicole Schmidhofer das große Schnee-Comeback vor Augen. "Olympia ist das große Ziel", erklärte die 32-jährige Steirerin am Montag bei einem Medientermin in Ramsau. Dort bestreitet sie derzeit ihr erstes gemeinsames Trainingslager mit den anderen ÖSV-Abfahrerinnen.

Im Vergleich zu ihren Kolleginnen hat Schmidhofer, die am 18. Dezember in Val d'Isere multiple Bänder- und schwerwiegende Gefäßverletzungen im linken Knie erlitt, natürlich einen gravierenden Trainings-Rückstand. Dabei war an Training lange Zeit nicht zu denken. Die Speed-Fahrerin sprach vom Comeback, die Ärzte von gesundheitlichen Folgeschäden. Laut den "Salzburger Nachrichten" war erst im Jänner die Gefahr gebannt, dass ihr wegen der Gefäßverletzungen das Bein amputiert werden muss.

Mehr dazu in Sport aktuell vom 26. Juli

Sogar Bein-Amputation stand im Raum

Vier Operationen später darf Schmidhofer an ein Comeback denken, wobei das Stiegensteigen noch immer schwerfalle. Derzeit stehen Kraftaufbau und Ausdauer-Einheiten auf dem Programm. "Wir haben den Körper jetzt so weit gebracht, dass ich ein bis zwei Stunden Gas geben kann und danach nicht (mehr) drei Stunden schlafen muss. Sondern dass ich zwei Konditions-Einheiten am Tag machen kann über fünf, sechs Tage in der Woche", sagte Schmidhofer. "Für mich ist das richtig cool, dass ich wieder einen richtigen Trainingsplan habe."

Der anvisierte Comeback-Termin bleibt vorerst geheim. Schmidhofer meint allerdings: "Olympia ist das große Ziel." Das wäre schon in etwas mehr als einem halben Jahr. "Für Österreich bei Olympia an den Start zu gehen, ist irrsinnig schwierig. Wir haben in jeder Disziplin mindestens acht bis zehn Mädels, die da fahren wollen."

Eine von ihnen ist Cornelia Hütter. Die 28-jährige Steirerin sagte nach drei verletzungsgeplagten Jahren: "Einem normalen Start in den Weltcup-Winter sollte eigentlich nichts mehr im Weg stehen." (APA/red.)

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