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Snowboard-WM: Benjamin Karl sichert sich fünfte Goldmedaille

2. März 2021

Foto: (C) GEPA pictures/ Matic Klansek

Benjamin Karl gewann das Österreicher-Duell bei der WM in Slowenien. Diesmal gelang ihm die Revanche an Andi Prommegger.

Benjamin Karl ist fünffacher Snowboard-Weltmeister. Der 35-Jährige gewann bei den Parallel-Weltmeisterschaften in Rogla (Slowenien) das österreichische Finalduell im Slalom gegen Andreas Prommegger um 0,09 Sekunden. Es war das dritte WM-Finalduell zwischen dem gebürtigen Niederösterreicher Karl und dem Salzburger Prommegger. 2017 in Sierra Nevada gewann Prommegger sowohl im Riesenslalom als auch im Slalom gegen Karl.

Er gewann zunächst im Achtelfinale gegen seinen Landsmann Alexander Payer und schaltete danach den Schweizer Dario Caviezel aus. Prommegger qualifizierte sich mit Siegen gegen den Russen Dmitrij Sarsembajew und den Koreaner Lee Sang-ho für die österreichisch-russischen Halbfinalduelle.

Im Kampf um den Finaleinzug setzte sich Karl zunächst denkbar knapp mit 0,03 Sekunden Vorsprung gegen den Qualifikationsschnellsten Andrej Sobolew durch, Prommegger anschließend gegen Dmitrij Loginow. Der Doppelweltmeister von 2019 und PGS-Champion vom Vortag schied mit einem Torfehler aus.

Im Finale der beiden Routiniers gelang Karl gegen den 40-jährigen Prommegger dann eine kleine Revanche für Sierra Nevada vor vier Jahren. Bei der WM 2017 waren sich die beiden sowohl im Riesentorlauf als auch im Slalom im Rennen um Gold gegenübergestanden, beide Male hatte Prommegger gewonnen.

Karl hält nun bei Weltmeisterschaften bei fünf Gold-, zwei Silber- und einer Bronzemedaille und hat zudem Olympia-Gold (PGS 2010) und Bronze (PSL 2014) gewonnen. Auf seine achte WM-Medaille musste der Schwiegersohn des ehemaligen Alpin-Skifahrers Werner Grissmann allerdings acht Jahre warten.

An Goldmedaillen gerechnet ist Karl der erfolgreichste österreichische Snowboarder.

Dujmovits und Riegler im Viertelfinale out

Am Vortag hatte Julia Dujmovits im PGS Bronze geholt, diesmal schied die Burgenländerin im Viertelfinale gegen die Russin Sofia Nadyrschina aus, die danach Gold gewann. Auch Claudia Riegler scheiterte im Viertelfinale, die 47-Jährige unterlag der Deutschen PSG-Weltmeisterin Selina Jörg. Für Sabine Schöffmann und Daniela Ulbing war bereits im Achtelfinale Endstation. (APA/Red)