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Australian Open

Sofia Kenin gewinnt sensationell Australian Open

1. Feb.
Human, Person, Trophy

Download von www.picturedesk.com am 01.02.2020 (12:26).
Sofia Kenin of the US kisses the Daphne Akhurst Memorial Cup after winning against Spain’s Garbine Muguruza in their women’s singles final match on day thirteen of the Australian Open tennis tournament in Melbourne on February 1, 2020. (Photo by Saeed KHAN / AFP) / IMAGE RESTRICTED TO EDITORIAL USE – STRICTLY NO COMMERCIAL USE – 20200201_PD3148 – Rechteinfo: Nur für redaktionelle Nutzung! – Editorial Use Only! Werbliche Nutzung nur nach Freigabe!

Die 21-jährige US-Amerikanerin überrascht auch im Finale und schlägt Garbiñe Muguruza in drei Sätzen.

Die 21-jährige Sofia Kenin besiegte die Spanierin Garbiñe Muguruza im Finale der Australian Open in 4:6,6:2,6:2 und gewann damit ihr erstes Grand-Slam-Finale. Sie verbessert sich damit in der Weltrangliste von Rang 15 auf 7.

Freches Spiel von Kenin

Kenin versuchte von Anfang an, ihre Mischung mit Tempowechseln, Slice und Stopps einzubringen, wohlwissend, dass sie einen Schlagabtausch mit der Power von Muguruza nicht überstehen würde. Von Nervosität war bei ihr erst mal wenig zu spüren./

Die 21-Jährige kam nach ihrem souveränen 1:0 zu einem 0:30 bei Aufschlag Muguruza, die jedoch hielt, anschließend in ihren Groove fand und ihrerseits das erste Break schaffte. 4:2 hieß es zwischenzeitlich für die zweifache Major-Siegerin aus Spanien, die dann zwei schwache Spiele einschob, beim 4:4 aber wieder anzog. Muguruza spielte kontrolliert offensiv und rückte immer wieder nach, wenn es sich ergab - starke 10 von 14 Punkten machte sie am Netz in Satz eins, Kenin unterliefen indes 15 Fehler ohne Not.

In Durchgang zwei minimierte sie diese. Kenin breakte zum 3:1, als sie die Offensive übernommen hatte, ein weiteres Break gelang ihr zum 6:2-Satzgewinn. Nur vier Fehler ohne Not waren es im gesamten Satz bei der Weltranglisten-15., die bei eigenem Aufschlag gar nichts zuließ. Muguruza indes streute mehr und zeigte Probleme beim ersten Aufschlag - nur 43 Prozent brachte sie im Feld unter. Und musste sich nach dem Satz kurz am Rücken behandeln lassen.

Kenin wird ungeduldig - trifft dann aber

Muguruza sammelte sich, während Kenin - trotz des Satzausgleichs - ungeduldig wirkte und sich sowohl nach Fehlern als auch nach gewonnenen Punkten genervt zeigte und offenbar das Gefühl hatte, sie müsse nun schnellstens davonziehen. Kenin war tatsächlich die Bessere zu diesem Zeitpunkt; Muguruza, die Erfahrenere, aber blieb ruhig.

Beim 2:2 schließlich kam sie zu einem 0:40. Kenin wurde nun hektisch, Muguruza verteidigte stark. Aber Kenin ließ drei Winner und ein Ass folgen, spielte die Spanierin beim Spielball schlau am Netz aus und machte das wichtige 3:2. Muguruza nutzte im Gegenzug ein 40:15 nicht zum Ausgleich, mit einem Doppelfehler schenkte sie Kenin schließlich das Break zum 4:2.

Kenin servierte sich anschließend zum 5:2, Muguruza nutzte zwei Spielbälle nicht zum Rankommen und servierte am Ende ihren achten Doppelfehler zum Matchgewinn für Kenin.

"Wenn du einen Traum hast, folge ihm"

45 unerzwungene Fehler waren am Ende zu viel bei Muguruza, die im gesamten Match nur 2 ihrer 12 Breakchancen nutzten konnte. Kenin war hier mit einer Ausbeute von 5 Breaks bei 6 Gelegenheiten die Kaltschnäuzigere. Mit nur 31 Prozent an gewonnen zweiten Aufschlägen lag Muguruza in einer weiteren entscheidenden Kategorie deutlich im Hintertreffen.

"Ich halte mich kurz, ich bin sehr emotional", sagte eine enttäuschte Muguruza bei der Siegerehrung und gratulierte Kenin zu ihrem starken Finale. "Ich bin sicher, da werde noch einige folgen."

"Wenn du einen Traum hast, folge ihm. Dann kann er auch wahr werden", sagte Kenin, die am Montag erstmals in die Top 10 der Tenniswelt einziehen wird. "Das waren die zwei besten Wochen meines Lebens."

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