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Suzuki: Gelingt beim Doha-GP Wiedergutmachung?

2. Apr.
Person, Human, Crowd

Foto: Dorna Sports

Suzuki: Was würde Joan Mir anders machen, wenn er in letzter Runde nochmals in Position vom Katar-GP wäre und was nimmt sich Alex Rins für das zweite Rennen vor?

MotoGP-Weltmeister Joan Mir hat beim ersten Rennen der Saison 2021, die er in den Augen zahlreicher seiner Kollegen als Favorit bestreitet, das Podium knapp verpasst. Nach seinem vierten Platz mit nur 0,13 Sekunden Rückstand auf den Zweitplatzierten beim Grand Prix von Katar in Losail am vergangenen Sonntag blickt der Suzuki-Pilot nun auf den Grand Prix von Doha auf derselben Strecke voraus.

"Es wird darauf ankommen, aus dem vorderen Bereich des Feldes zu starten und das Rennen dann gemeinsam mit den Fahrern in dieser Gruppe zu managen", sagt der vor wenigen Tagen von P10 gestartete Weltmeister. Allerdings vermag Mir drei Tage vor dem zweiten Rennen nicht zu sagen, wen genau er am Sonntag in der von ihm erwähnten Gruppe antreffen würde.

"Es gibt in diesem Jahr viele starke Fahrer. Beim ersten Rennen gab es eine ganze Reihe, die richtig viel Potenzial gezeigt haben. Das Wichtige wird für uns einfach sein, in diesem Kampf dabei zu sein. Es wird aber schwer genug, diejenigen zu schlagen, die voriges Wochenende ganz vorne waren", so der Suzuki-Pilot.

Abgesehen von Sieger Maverick Vinales (Yamaha) wäre es Mir beim Katar-Grand-Prix beinahe gelungen, alle weiteren Piloten hinter sich zu lassen. Ausgangs der letzten Kurve aber rutschte er noch vom zweiten auf den vierten Platz ab, als ihn Johann Zarco (Pramac-Ducati) und Francesco Bagnaia (Ducati) dank der Power ihrer GP21-Bikes buchstäblich stehen ließen.

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Suzuki: Mirs zwei Optionen für bessere letzte Runde

Wenn Mir die letzte Runde noch einmal fahren könnte, was würde er rückblickend anders machen? "Ich sehe da zwei Optionen", sinniert der Weltmeister. Und er zählt diese auf: "Die erste wäre, Zarco nicht zu überholen [in der vorletzten Kurve] oder wenn doch, dann schon ein bisschen früher."

"Die zweite wäre, in der letzten Kurve keinen so weiten Bogen zu fahren. In diesem Fall wäre das Ergebnis aber wohl das gleiche. Daher sehe ich das eigentlich nicht als Fehler", so Mir mit Verweis auf seine weite Linie in Kurve 16. Mit einem Grinsen fügt er abschließend aber hinzu: "Was ich konkret anders machen würde, wenn ich noch einmal in dieser Position wäre, werde ich hier, wo es alle hören können, ganz bestimmt nicht sagen."

Suzuki-Teamkollege Alex Rins, der den Saisonauftakt am vergangenen Sonntag zwei Positionen weiter hinten auf P6 beendet hat, meint: "Unsere Pace ist gut. Wir haben die Motorräder, um die Rennen auf vorderen Plätzen zu beenden. Was wir schaffen müssen ist, bessere Starts hinzulegen."

In diesem Zusammenhang gibt Rins offen zu: "Mein Start am vergangenen Wochenende war ein Desaster." Im Unterschied zur Ducati GP21, die regelrechte Raketenstarts ermöglicht, lässt sich die GSX-RR beim Start nicht komplett absenken. Das viel zitierte Holeshot-Device ist bei Suzuki noch nicht so weit entwickelt wie es bei Ducati der Fall ist.

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