Tennis: “Handgelenk gut verheilt” – Thiem braucht keine OP

5. Okt.

Foto: GEPA Pictures / Christian Walgram

Gute Nachrichten von Dominic Thiem: Der Tennis-Star hat seine langwierige Handgelenks-Verletzung gut überstanden und kann auf ein Comeback bei den Australian Open hoffen.

Tennis-Star Dominic Thiem bleibt eine Operation an seinem rechten Handgelenk erspart. "Es gibt sehr, sehr gute Neuigkeiten. Ich werde keine Operation brauchen. Das Handgelenk ist gut verheilt, es schaut stabil und gut aus", verkündete Thiem in einem am Montagabend veröffentlichten Twitter-Video.

Er werde die nächsten Wochen dazu nutzen, das Gelenk weiter zu mobilisieren und die Muskeln zu stärken. Danach wolle er dann mit leichtem Tennis-Training beginnen. "Ich kann es kaum erwarten, nach so langer Zeit endlich wieder den Schläger in die Hand zu nehmen", betonte der 28-Jährige. Damit kann er auf ein Comeback im Jänner bei den Australian Open hoffen. Kürzlich hatte Thiem angekündigt, dass er bei Ausbleiben eines Eingriffs im November wieder mit dem Schlagtraining anfangen will.

Thiem mehrere Monate außer Gefecht

Thiem hatte sich am 22. Juni beim Wimbledon-Vorbereitungsturnier auf Mallorca einen Einriss in der Sehnenscheide und der dazugehörigen Kapsel im rechten Handgelenk zugezogen und seither kein Match bestritten. Zwischenzeitlich warf ihn ein zu früher Wiedereinstieg ins Training erneut zurück. Zuletzt hatte der Lichtenwörther deshalb gemeint, dass es in der Reha zu einem Fehler gekommen sei. Der erhoffte Start bei den US Open platzte, stattdessen stand das vorzeitige Saison-Ende im Raum. Daraufhin trennte sich der inzwischen auf Rang acht der Weltrangliste zurückgefallene Thiem von seinem langjährigen Physiotherapeuten Alex Stober.

Der wie angekündigt am Montag erfolgte Belastungstest brachte nun die Gewissheit, dass Thiem nicht unters Messer muss. Genaueres zu seinen Plänen will der US-Open-Sieger von 2020 am kommenden Montag bei einem Pressetermin bekanntgeben. (APA/red.)

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