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Thiem zu seiner Blessur: “Ein bisserl eine heikle Verletzung”

28. Juni
MELBOURNE,AUSTRALIA,05.FEB.21 - TENNIS - ATP Cup. Image shows Dominic Thiem (AUT).

Foto: GEPA Pictures / Tennis Australia / Vince Caligiuri

Wie schlimm ist die Handgelenks-Verletzung von Dominic Thiem wirklich? In einem Interview nimmt Österreichs Tennis-Star jetzt ausführlich Stellung.

Dominic Thiem muss derzeit wegen seiner Handgelenks-Verletzung eine fünfwöchige Tennis-Pause einlegen. Am Sonntag besuchte der 27-jährige US-Open-Sieger deshalb gemeinsam mit Bruder Moritz den Formel-1-Grand-Prix in Spielberg. "Toller Tag auf dem Red Bull Ring, um den Grand Prix anzusehen", postete Thiem u.a. auf Instagram. Zu sehen sind auch Fotos, die ihn mit seiner schwarzen Schiene am rechten Unterarm zeigen.

Der Lichtenwörther äußerte sich erstmals in einem Interview auch zur auf Mallorca erlittenen Blessur. "Das ist natürlich ein bisserl eine heikle Verletzung. Ich muss schauen, dass ich das richtig gescheit ausheilen lasse", sagte Thiem. Und fügte an: "Wenn ich fünf Wochen aufpasse in der Schiene und wirklich nichts mache, dann sollte das erledigt sein." Die Verletzung sei im Tennis eine sehr häufige. "Ich bin bei weitem nicht der Erste, der das hat. Wenn man aufpasst, dann sollte da in der Folge überhaupt nichts sein."

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Thiem: 2021 trotzdem kein "Seuchen-Jahr"

Trotz einer bisher vermurksten Saison wollte Thiem aber nicht von einem "Seuchen-Jahr" sprechen. "Dem kann ich nicht so wirklich zustimmen. Natürlich waren die Ergebnisse für meine Verhältnisse richtig schlecht und es hat vieles nicht gepasst. Aber ich habe in den letzten Jahren auch sehr viel Glück gehabt, sehr viele unglaubliche Matches und Turniere gehabt." Kein Sportler komme ohne Verletzungen durch seine Karriere. "Zum Glück hat es bei mir eh lang gedauert bis zur ersten Gröberen."

Geduldig muss er sein, doch das fällt ihm nicht so schwer. "Dadurch, dass ich die Schiene habe und die Verletzung gut dokumentiert ist bei Tennisspielern, habe ich genau gesagt gekriegt, was ich machen muss. Das hat die Sache vereinfacht." Zweifel im Hinblick auf das Comeback quälen ihn nicht, auch wenn ihm einige Turniere ausfallen. "Es wird nicht leicht, zurückzukommen. Mein Ziel ist einfach, dass ich nach fünf Wochen topfit bin und dann wieder leicht mit dem Tennis anfangen kann. So gut Tennisspielen kann ich, dass ich wieder zurückkommen kann."

Grundsätzlich sei Thiem nun mit Therapien eingedeckt. "Ich muss immer wieder nach Barcelona fliegen, einfach alles der Regeneration unterordnen." In Barcelona beobachten der Arzt Angel Ruiz Cotorro, der auch Rafael Nadal betreut, und sein Team den Heilungsverlauf. Der 17-fache Turniersieger will aber schöne Dinge machen, für die er sonst keine Zeit hat. "Nächste Woche vielleicht wieder bei der Formel 1 sein und alles fürs Comeback machen." Er hoffe, dass er auch ein "bisserl Zeit" mit seiner Freundin Lilli Paul-Roncalli haben wird. (APA/red.)

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