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Toto Wolff: Keine Verhandlungen mit Sebastian Vettel

20. Mai 2020

SPA,BELGIUM,26.AUG.18 – MOTORSPORTS, FORMULA 1 – Grand Prix of Belgium, Circuit de Spa-Francorchamps. Image shows Sebastian Vettel (GER/ Ferrari) and executive director Toto Wolff (Mercedes). Photo: GEPA pictures/ XPB Images/ Photo4 – ATTENTION – COPYRIGHT FOR AUSTRIAN CLIENTS ONLY

Mercedes-Teamchef Toto Wolff hat Vertragsverhandlungen mit Sebastian Vettel vorerst ausgeschlossen: "Stehen loyal zu unseren Fahrern."

Teamchef Toto Wolff hat Vertragsverhandlungen mit Sebastian Vettel beim Formel-1-Team Mercedes vorerst ausgeschlossen. "Wir stehen loyal zu unseren jetzigen Fahrern und wollen nicht in Verhandlungen treten zu einem Zeitpunkt, in dem die Saison noch nicht mal losgegangen ist", sagte er zu RTL und ntv. "Erst dann wird man über den Tellerrand schauen und bewerten, was gibt es noch für Möglichkeiten."

Toto Wolff: "Aus deutscher Sicht tolle Sache"

Der vierfachen Weltmeister Vettel wird Ferrari Ende 2020 nach sechs Jahren verlassen. Seine Zukunft ist noch offen. "Aus deutscher Sicht wäre das eine tolle Sache, aber wir müssen unserer Linie treu bleiben und Loyalität ist etwas, das wichtig ist und einen Teil unserer Werte darstellt", sagte der Österreicher Wolff über einen möglichen Wechsel zu den Silberpfeilen im kommenden Jahr. Bei Mercedes laufen auch die Verträge von Weltmeister Lewis Hamilton (35) und Vize Valtteri Bottas (30) aus. Zunächst solle mit beiden Piloten gesprochen werden.

Wolff würdigt Vettel

Toto Wolff zeigte sich außerdem verwundert darüber, dass Rennställe wie Ferrari oder McLaren sich während der Corona-Pause schon so früh auf die Fahrer für die kommende Saison festgelegt haben. Er nannte diesen Schritt "einigermaßen überraschend, weil es dir ein ganzes Jahr lang Kopfschmerzen bereiten wird".

Vettel würdigte er hingegen erneut: "Ich kenne ihn als Mensch und da ist er sehr gradlinig und vertritt ähnliche Werte, wie auch ich sie habe. Als Sportler ist er ein vierfacher Weltmeister, da muss man über Leistung nicht mehr diskutieren." (APA/red.)

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