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FIM Superbike World Championship

Trotz WSBK-Vertrag: Landet Razgatlioglu in MotoGP?

1. Sept.
Motorsport Images

Foto: (C) Motorsport Images

Der Führende der Superbike-WM hat bis Ende 2023 einen Vertrag mit Yamaha. Dennoch sehen das einige nicht in Stein gemeiselt. Könnte Toprak Razgalioglu also früher wechseln?

Anfang Juli unterschrieb Toprak Razgatlioglu bei Yamaha einen neuen Vertrag für zwei weitere Jahre in der Superbike-WM. Der Vertrag sieht vor, dass Razgatlioglu bis Ende 2023 für das WSBK-Team von Yamaha antreten wird. Den MotoGP-Gerüchten nahmen Razgatlioglu und Manager Kenan Sofuoglu damit den Wind aus den Segeln. Doch es ist nicht in Stein gemeißelt, dass der Türke tatsächlich noch zwei weitere Jahre in der Superbike-WM fahren wird.

Als die MotoGP auf dem Red Bull-Ring in Österreich gastierte, sah man Razgatlioglu zusammen mit Manager Sofuoglu im Fahrerlager. Razgatlioglu spielte die Geschichte runter und erklärte, dass er in erster Linie in Spielberg war, um Landsmann Deniz Öncü zu unterstützen.

Doch es gab auch ein Treffen mit Yamaha-Rennleiter Lin Jarvis. Im Gespräch mit 'BT Sport' kommentiert Jarvis, was es mit dem Besuch auf sich hatte: „Er und sein Management waren in Österreich und wir konnten uns ein bisschen unterhalten. Wir hatten ein sehr angenehmes Gespräch über seine Zukunft."

Nichts in Stein gemeiselt

Jarvis weiß, wie wichtig es Razgatlioglu ist, Weltmeister bei den Superbikes zu werden. „Sie sind sehr entschlossen, in der Superbike-WM zu bleiben und fühlen sich dort wohl. Sie wollen eine oder zwei Meisterschaften dort gewinnen", bestätigt der Yamaha-Manager.

Bereits in diesem Jahr könnte die Erfolgsserie von WSBK-Rekord-Weltmeister Jonathan Rea zu Ende gehen. Aktuell liegen Rea und Razgatlioglu in der Meisterschaft gleichauf. Könnte Razgatlioglu nicht schon 2022 als Superbike-Weltmeister in die MotoGP wechseln?

„Es ist nicht so, dass er wechseln kann, nachdem er in diesem Jahr Meister wurde, weil die Meisterschaft zu spät endet", schließt Jarvis aus und erwartet, dass Razgatlioglu mindestens ein weiteres Jahr in der Superbike-WM dranhängt.

„Er wird mit Sicherheit auch 2022 in der Superbike-WM fahren. Doch warum sollten wir ihn nicht hierhin holen, wenn er in diesem Jahr Meister wird und auch im kommenden Jahr gut fährt?", lässt Jarvis offen und betont: "Er ist mit Sicherheit ein sehr talentierter Fahrer."

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