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UEFA Super Cup

UEFA Super Cup: Tuchel heiß auf nächste Titel-Mission

10. Aug.
Person, Human, Horn

Foto: (C) GEPA pictures/ AMA sports/ Matthew Ashton

Die Titeljagd geht los. Den Auftakt macht der UEFA Super Cup mit Chelsea und Villarreal. Chelsea-Teammanager hat Blut geleckt. Der nächste Titel muss her.

Antonio Rüdiger und Kai Havertz träumen von neuen Pokalen. Teammanager Thomas Tuchel wartet auf das "Go" bei Star-Stürmer Romelu Lukaku. Alle beim FC Chelsea lechzen vor der ersten Titel-Chance der Saison nach mehr. Der viel bejubelte Champions League-Sieg reicht ab jetzt niemandem, die Blues meinen es in der neuen Spielzeit todernst.

Am Mittwoch (ab 20.15 Uhr LIVE bei ServusTV Österreich, im Stream im Web und der App) spielt Chelsea in Belfast gegen Europa League-Champion FC Villarreal um den UEFA Super Cup. „Für mich ist jeder Titel etwas sehr Besonderes – ich habe richtig Bock auf dieses Finale", sagte Rüdiger dem SID. Es soll aber nur der Auftakt für einen Siegeszug sein. Heißt: Frontalangriff auch in der Premier League, die am Wochenende startet.

Abramowitsch greift nochmals in die Tasche

Dort hievte Tuchel den Klub zuletzt nach einer verkorksten Hinrunde unter Frank Lampard noch auf Platz vier. Doch Meister wurden Pep Guardiola und Manchester City. Dass er seinen katalanischen Kumpel zu schlagen imstande ist, bewies Tuchel aber im Finale der Königsklasse im Mai (1:0) in Porto. In Tuchels erster vollständiger Saison in London sollen nun auch national Pokale folgen. 

„Es wird wieder eine brutal schwierige Saison. Als amtierender Champions-League-Gewinner wollen wir natürlich auch in der Liga ganz oben mitmischen bis zum Ende", so Rüdiger. Auch Nationalmannschaftskollege Kai Havertz, in der magischen Nacht von Porto noch Siegtorschütze, kündigte an: „Der Champions-League-Titel ist nicht genug für uns. Wir wollen mehr gewinnen und das ist unser Ziel für die Saison."

Für dieses Unterfangen ist Chelsea bekanntermaßen bereit, einiges zu investieren. Knapp 250 Millionen Euro gab der Verein von Besitzer Roman Abramowitsch vor der vergangenen Saison unter anderem für Havertz und Timo Werner aus. Diesmal werden es wohl 115 Millionen für einen Spieler: Romelu Lukaku. Der Belgier steht vor einem Wechsel von Inter Mailand an die Stamford Bridge, wo er schon von 2011 bis 2014 unter Vertrag standen hatte und nicht glücklich geworden war. 

Dieser mögliche Transfer ist ein klares Zeichen an die Konkurrenz. Denn in der Vorsaison fehlte ein gnadenloser Torjäger. Nachdem auch Meisterschafts-Rivale City trotz Coronakrise Jack Grealish für unanständige 118 Millionen Euro holte, wird deutlich, in welche Richtung sich der Weltfußball entwickeln könnte. 

„Ich gehe davon aus", sagte Rüdiger, „dass die Premier League die nächsten Jahre international noch bestimmender werden wird als sie es sowieso schon ist." Und Chelsea will mit den Ton angeben. (SID/Red)

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