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Rossis Erben: Italiens MotoGP-Zukunft gesichert

24. Sept.

Foto: Motorsport Images

Der Premieren-Sieg von Francesco Bagnaia in Aragon war für "Pecco" wie eine Befreiung, glaubt Valentino Rossi - um Italiens Motorrad-Zukunft ist dem scheidenden Altmeister nicht bange.

Mit 251 Grand-Prix-Siegen in der Königsklasse ist Italien die bis dato erfolgreichste Nation. Dahinter rangiert Spanien mit 177 Siegen in der ewigen Statistik auf Platz zwei. Letzter italienischer Weltmeister war Valentino Rossi im Jahr 2009. Vor dessen erfolgreicher Zeit muss man aber weit zurückblättern, um den letzten italienischen Champion zu finden - das war Franco Uncini 1982.

Mit der VR46-Akademie hat Rossi eine beeindruckende Struktur aufgebaut, damit Italien auch nach seiner aktiven Karriere erfolgreich ist. Der Motorrad-Schmiede entstammen Top-Piloten wie Franco Morbidelli, Vize-Weltmeister 2020, und Francesco "Pecco" Bagnaia.

In den Werksteams von Yamaha und Ducati haben beide beste Chancen, Italiens nächste Weltmeister zu werden. Während Morbidelli im Vorjahr drei Rennen gewann, hat Bagnaia jüngst seine ersten beiden Siege eingefahren.

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WM-Duell Bagnaia vs. Quartararo

"'Pecco' hat zwei Pole-Positions mit Rundenrekord aufgestellt, und er hat beide Rennen gewonnen", lobt Rossi "seinen" Fahrer. "Dabei hat er praktisch alle Runden angeführt. Er war in diesem Jahr schon immer schnell. Aber der Sieg in Aragon hat ihn mental befreit."

"Das Duell mit Quartararo wird extrem spannend, es sind die beiden schnellsten Fahrer des Jahres. Schade, dass 'Pecco' zu Saisonbeginn so viele Punkte verloren hat. Die WM ist aber noch nicht vorbei. Es wird ein tolles Duell bis zum Ende."

"Letztes Jahr hat 'Pecco' sein fahrerisches Level auf ein höheres Niveau gehoben", findet Rossi. Sein persönliches Ziel hat der "Doctor" damit erfüllt: "Italien ist in der MotoGP auch ohne mich in einer guten Situation. Das ist sehr positiv."

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Rossi: Auch Morbidelli ein Titel-Anwärter

"Wir haben 'Pecco', der in diesem Jahr um den WM-Titel kämpft und das auch im nächsten Jahr tun wird. Ich glaube, dass auch Morbidelli 2022 mit der Werks-Yamaha sehr stark sein wird. Ich denke, dass auch er um den WM-Titel kämpfen kann."

Und ab dem nächsten Jahr soll es das VR46-Team in der MotoGP geben. "In der Akademie haben wir noch meinen Bruder und Bezzecchi. Es ist noch nicht offiziell, aber beide sind sehr schnelle Fahrer. Das haben sie in der Moto2 gezeigt."

"Dann ist da auch noch Bastianini. Er ist zwar nicht unser Fahrer, aber er war absolut beeindruckend", spricht Rossi dessen starken Auftritt zuletzt in Misano an, als "La Bestia" Dritter wurde. "Er war unglaublich stark, ist das ganze Wochenende gefahren wie ein Teufel. Ich glaube, er hat eine große Zukunft vor sich."

Und ein weiteres Eisen hat Italien mit Andrea Dovizioso ja auch noch im Feuer: Der MotoGP-Rückkehrer kann 2022 im Yamaha-Satellitenteam auf Werks-Unterstützung setzen.

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