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Wechsel zu Star-Berater: Rätselraten um Zukunft von Alaba

27. März 2020

Foto: GEPA Pictures / Thomas Bachun

Bleibt David Alaba beim FC Bayern, oder geht er? Der Vertrag des ÖFB-Stars läuft im Sommer 2021 aus - einen Wechsel nach England soll der Wiener abgelehnt haben.

Während sich David Alaba dieser Tage in den sozialen Netzwerken als Klavierspieler oder Bibel-Leser präsentiert, beschäftigt die Zukunft des 27-Jährigen die Fans des FC Bayern mehr, als ihnen lieb ist. Der ÖFB-Teamspieler hat laut übereinstimmenden Medienberichten mit Pini Zahavi einen neuen Star-Berater an seiner Seite. Der Israeli soll seine Kontakte nach Spanien ausspielen.

Barcelona oder Real werden als mögliche Interessenten an Alaba wieder einmal genannt. Während die Katalanen als künftiger Arbeitgeber wohl wenig realistisch erscheinen, könnte der Kontakt nach Madrid via Zahavi besser sein. Der 76-Jährige versuchte vor zwei Jahren mit Bayerns Top-Stürmer Robert Lewandowski schon einmal, einen seiner Klienten zu den "Königlichen" zu lotsen. Der Transfer scheiterte damals am Veto des deutschen Rekordmeisters.

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Alaba: Verhandlungen mit Bayern offenbar schwierig

Fakt ist, dass Alabas Vertrag bei den Münchnern, zu denen er als 16-Jähriger gewechselt war, im kommenden Sommer ausläuft. Der Wiener ließ sich bei Fragen zu seiner Zukunft in den letzten Monaten wenig entlocken. Die Verhandlungen über eine Vertrags-Verlängerung samt Gehaltserhöhung scheinen zu stocken. Auch aufgrund der Corona-Krise, wie der "Kicker" in seiner aktuellen Ausgabe mutmaßte.

So könnten die Verantwortlichen derzeit keine Verrücktheiten eingehen. Das Fachmagazin schrieb: "Wenn einer nicht will", heißt es nachvollziehbar, "dann muss er halt gehen." Alaba spielte im Frühjahr beim Tabellenführer fast ausschließlich als linker Innenverteidiger. Diesen Part könnte auf lange Sicht auch der diese Saison verletzungsgeplagte französische Weltmeister Lucas Hernandez (24) einnehmen. Links außen ist der junge Kanadier Alphonso Davies (19) derzeit gesetzt.

Glaubt man diversen Berichten aus München, sollen die Bayern schon versucht haben, Alaba zu versilbern. Demnach wurde die Idee geboren, dass die langjährige Stammkraft als Teil eines Tauschgeschäfts mit FCB-Wunschspieler Leroy Sane zu Manchester City gehen soll. Alaba und auch Zahavi sollen darüber laut "Kicker" nicht begeistert gewesen sein. Englands Premier League gilt nicht unbedingt als Wunschziel des ÖFB-Stars. Außerdem hat ManCity von der UEFA eine zweijährige Europacup-Sperre ausgefasst.

Zahavi der "Schattenmann" im Hintergrund

Mit Zahavi, den Vater George seit längerem kennt, hat Alaba jedenfalls einen Mann an der Seite, der für sein Verhandlungs-Geschick bekannt ist. Er verschaffte Lewandowski bei dessen Vertrags-Verlängerung im Vorjahr ein Top-Gehalt. Der ehemalige Sportjournalist ist kein im Rampenlicht stehender Spielerberater, sondern agiert zumeist im Hintergrund.

Und soll auch beim 222 Millionen Euro schweren Wechsel des Brasilianers Neymar vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain im Sommer 2017 eine treibende Kraft gewesen sein. Erstmals in Erscheinung trat Zahavi, als er 2003 eine zentrale Rolle bei der Übernahme von Chelsea durch Roman Abramowitsch einnahm. Den Russen hatte er fünf Jahre davor kennengelernt. (APA/red.)