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Wimbledon: Federer schrammt an Aus vorbei – Tränen bei Serena

30. Juni
LONDON,ENGLAND,14.JUL.19 - TENNIS - ATP World Tour, Wimbledon, Grand Slam, final. Image shows Roger Federer (SUI).

Foto: GEPA Pictures / Alan Grieves

Der Traum vom Rekord-Titel ist für Serena Willams geplatzt: Die bald 40-Jährige muss ihr Auftakt-Match in Wimbledon beenden - Roger Federer profitiert dagegen von einer Aufgabe.

Zwei Wimbledon-Größen haben am Dienstag die Schlagzeilen des Londoner Tennis-Grand-Slams geprägt. Der achtfache Champion Roger Federer entging einem frühen Aus nur knapp, als er gegen Adrian Mannarino nach durchwachsener Vorstellung und 1:2-Rückstand beim Stand von 6:4, 6:7(3), 3:6 und 6:2 von der Aufgabe des Franzosen profitierte. Am Abend musste die siebenfache Wimbledon-Siegerin Serena Williams in ihrem Auftakt-Match beim Stand von 3:3 verletzt aufgeben.

Mit einer 3:1-Führung gegen die Belarussin Alexandra Sasnowitsch (WTA 100) im Rücken, rutschte Williams auf dem "Heiligen Rasen" aus und verletzte sich dabei am ohnehin schon einbandagierten Oberschenkel. Zwei Games später, und nachdem sie erneut den Halt verloren hatte, gab der US-Star unter Tränen auf. Wie Federer feiert Williams in den nächsten Monaten ihren 40. Geburtstag, ebenso wie der Schweizer war sie in Wimbledon als Nummer sechs gesetzt.

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Williams' Rekord-Traum erneut geplatzt

Williams ist Gewinnerin von 23 Grand-Slam-Titeln und wollte beim Rasen-Klassiker den lang ersehnten 24. Titel bei einem der vier wichtigsten Turniere holen. Die Konstellation schien diesmal günstiger als zuletzt, doch zum 13. Mal in Folge gelang der Coup auch dieses Mal nicht. "Es tut mir so leid für sie, sie ist ein großer Champion", fühlte Sasnowitsch mit ihrer Gegnerin.

Williams war bei nun 20 Wimbledon-Teilnahmen noch nie in der ersten Runde ausgeschieden. "Ich war todunglücklich, als ich wegen einer Verletzung an meinem rechten Bein zurückziehen musste", schrieb die frühere langjährige Nummer eins Welt ein paar Stunden nach dem Aus. Williams bedankte sich bei den Fans und ihrem Team, die "es zu etwas so Bedeutendem machen, auf dem Center Court zu sein". Die Wärme und Unterstützung des Publikums habe ihr sehr viel bedeutet "als ich auf den Platz gekommen bin - und ihn verlassen habe". Details zu ihrer Verletzung nannte Williams allerdings nicht.

Auch Federer-Gegner muss passen

Mannarino war an seinem 33. Geburtstag im vierten Satz bei 2:4 ausgerutscht und hatte sich am Knie verletzt. Bei seinen ersten vier von nun insgesamt 22 Wimbledon-Antreten war Federer dreimal in Runde eins ausgeschieden, seit 2002 aber nicht mehr. In seinem diesmaligen Auftakt-Match agierte der 39-Jährige lange Zeit ungewohnt fehlerhaft und dürfte in dieser Form kaum zu den Titel-Anwärtern zählen. "Ein Schlag kann den Ausgang eines Matches bestimmen", meinte Federer über Mannarinos Pech. "Aber so läuft es manchmal." Nächste Gegner des "Maestro" ist mit Richard Gasquet wieder ein Franzose.

Der zweite Hauptbewerbs-Tag war außer auf den beiden überdachten Haupt-Courts vom regnerischen Wetter geprägt. Nach einer Unterbrechung den gesamten Nachmittag über wurde neben vielen anderen auch die Auftakt-Partie von Dennis Novak vertagt. Der Niederösterreicher wird sein Match gegen US-Boy Steve Johnson nun am Mittwoch bestreiten. Novak ist wegen der Handgelenks-Verletzung von Dominic Thiem der einzige Österreicher in den Einzelbewerben.

Nicht vom Wetter beeinträchtigt waren die letztlich erfolgreichen Auftritte von Daniil Medwedew (RUS), Alexander Zverev (GER) und Diego Schwartzman (ARG). Medwedew besiegte Jan-Lennard Struff (GER) 6:4, 6:1, 4:6, 7:6(3), Zverev den niederländischen Qualifikanten Tallon Griekspoor glatt mit 6:3, 6:4, 6:1. Ebenso wenig Mühe hatte Schwartzman beim 6:3, 6:4, 6:0 gegen Benoit Paire (FRA).

Topgesetzte Barty mit viel Mühe

Im Frauen-Einzel hat die Weltranglisten-Erste Ashleigh Barty erst nach einem Satzverlust die zweite Runde erreicht. Die 25-jährige Australierin setzte sich gegen Carla Suarez Navarro 6:1, 6:7(1), 6:1 durch. Die Spanierin hatte bei den French Open in Paris ein bemerkenswertes Comeback gefeiert. Die 32-Jährige war nach einer Krebserkrankung auf die Tour zurückgekehrt und will ihre Karriere am Ende der Saison beenden.

Eine andere sentimentale Favoritin blieb mit ihren 41 Jahren siegreich. Venus Williams (USA) rang die Rumänin Mihaela Buzarnescu mit 7:5, 4:6 und 6:3 nieder. Jeweils in zwei Sätzen weiter kamen die Nummer 8, 13, 15 und 25 des Frauen-Turniers - Karolina Pliskova (CZE), Elise Mertens (BEL), die griechische French-Open-Halbfinalistin Maria Sakkari und Angelique Kerber (GER). (APA/red.)

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