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Wimbledon: Topgesetzte Barty stürmt ins Halbfinale

7. Juli
LONDON,ENGLAND,03.JUL.21 - TENNIS - WTA Tour, Wimbledon, Grand Slam. Image shows the rejoicing of Ashleigh Barty (AUS).

Foto: GEPA Pictures / ZUMA Press / AFP7 / Rob Prange

Die Nummer eins des Turniers präsentiert sich in Top-Form: Ash Barty steht nach einer Tennis-Demonstration im Wimbledon-Halbfinale - dort wartet Angelique Kerber.

Ashleigh Barty ist am Dienstag regelrecht ins Halbfinale des Grand-Slam-Turniers von Wimbledon gestürmt. Die Weltranglisten-Erste fertigte ihre australische Landsfrau Ajla Tomljanovic glatt mit 6:1, 6:3 ab. Im Kampf um ein Final-Ticket geht es am Donnerstag gegen die Deutsche Angelique Kerber, die 2018 beim Rasen-Klassiker triumphierte. Im zweiten Halbfinale trifft die als Nummer zwei gesetzte Aryna Sabalenka aus Belarus auf die Tschechin Karolina Pliskova.

Barty war ungefährdet und wackelte nur kurz im Finish des zweiten Satzes, als Tomljanovic bei 1:4 fast noch auf 4:4 gestellt hätte. Doch die Favoritin fing sich schnell wieder und brachte den Sieg nach etwas mehr als einer Stunde unter Dach und fach. "Ein Traum wird wahr, ich genieße jede Minute", sagte Barty. Ihre eigene Bestmarke schraubte sie mit diesem Erfolg weiter nach oben, nachdem zuvor das Achtelfinale 2019 ihr bestes Wimbledon-Ergebnis gewesen war.

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Kerber peilt drittes Wimbledon-Finale an

Die 33-jährige Kerber hat ihr da einiges voraus, peilt sie doch bereits ihr drittes Endspiel am "Heiligen Rasen" an. Die Nummer 28 der Welt schaltete die Tschechin Karolina Muchova mit 6:2, 6:3 aus und brauchte dafür auch nur 1:15 Stunden. Kerber hatte auch 2012 und 2016 im Halbfinale gestanden, vor fünf Jahren erreichte sie erstmals das Endspiel.

Sabalenka beendete mit 6:4, 6:3 den Erfolgslauf der Tunesierin Ons Jabeur, die in London als erste Araberin ins Viertelfinale eingezogen war. Die 23-Jährige aus Minsk hat bisher zwei Sätze abgegeben. Dagegen hat die auf Position acht gereihte Pliskova nach ihrem mühelosen 6:2, 6:2 gegen die Schweizerin Viktorija Golubic noch eine komplett weiße Weste.

Nach dem 2:2 gewann die Finalistin der US Open 2016 sieben Games in Serie und ging nach 81 Minuten als Siegerin vom überdachten Court. Die 29-jährige Pliskova prolongierte ihren Siegeslauf, nachdem die ehemalige Nummer eins der Welt am Tag zuvor erstmals ins Viertelfinale von Wimbledon eingezogen war.

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Überraschung im Männer-Bewerb

Im ersten Match des Tages hatte der Pole Hubert Hurkacz für eine weitere Überraschung im Männer-Bewerb gesorgt. Der Sieger des Masters-1000-Turniers von Miami im April bezwang den als Nummer zwei gesetzten Russen Daniil Medwedew in einem am Vortag bei 4:3 im vierten Satz wegen Regens abgebrochenen Match mit 2:6, 7:6(2), 3:6, 6:3, 6:3. "Ich bin ausgeschieden und weiß nicht warum. Das passiert nicht oft, dass ich keine Erklärung dafür habe, warum ich nicht gut spielen konnte", resümierte der 25-Jährige. Als Nummer zwei der Welt sei das Erreichen der 4. Runde ein "sehr schlechtes" Resultat.

Auch die als Nummer drei (Stefanos Tsitsipas), vier (Alexander Zverev) und fünf (Andrej Rublew) eingestuften Stars sind in Wimbledon schon ausgeschieden. "Ich wusste, dass ich einen starken Start brauchte. Und ich glaube, ich habe einen recht guten Job gemacht", sagte der 24-jährige Hurkacz, der die Fortsetzung gleich mit einem Break begonnen hatte. Das gelang ihm zu Null auch zu Beginn des letzten Satzes, und nach einem weiteren Aufschlag-Verlust Medwedews war dessen Schicksal besiegelt.

Nächster Prüfstein für Hurkacz ist nun Rekord-Sieger Roger Federer. "Roger, so wie er auftritt und mit den Titeln, die er gewonnen hat, ist eine echte Inspiration", erklärte Hurkacz. "Ich hoffe, dass ich auch etwas Unterstützung der Fans bekomme." (APA/red.)

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