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FIM Superbike World Championship

WSBK-Test: Nichts Neues an der Spitze

31. März
Kawasaki

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Jonathan Rea sicherte sich am ersten Tag die Bestzeit. Überrascht hat BMW mit Jonas Folger.

Superbike-Weltmeister Jonathan Rea (Kawasaki) hat sich am ersten von zwei Testtagen in Barcelona die Bestzeit gesichert. Der Titelverteidiger holte sich mit einer 1:40.793er-Runde die Tages-Bestzeit.

Alle fünf Hersteller präsentierten sich gut in Form beim Auftakt des offiziellen Barcelona-Tests. Je ein Fahrer schaffte es pro Hersteller in die Top 5, die von weniger als einer halben Sekunde getrennt wurden. Auch Jonas Folger war mit seiner BMW M1000RR gut unterwegs.

Die Rundenzeiten in Barcelona sind nur schwer mit denen aus dem Vorjahr zu vergleichen, da der Kurs im Winter umgebaut wurde. Die Verantwortlichen entschieden sich dazu, den Verlauf von Kurve 10 leicht zu modifizieren. Die 20 anwesenden Piloten erhielten die Chance, sich mit dem neuen Kurvenverlauf und dem neuen Belag vertraut zu machen und nutzten diese Gelegenheit intensiv. Das Wetter spielte im Vergleich zum Jerez-Test im Januar mit.

Honda kratzt an 330-km/h-Marke, Kawasaki liegt zurück

In Sachen Topspeed gab Honda das Tempo vor. Alvaro Bautista wurde mit knapp 330 km/h gemessen. Ebenfalls schnell waren die Ducati-Piloten, die sich im Bereich von 326 bis 328 km/h bewegten. Kawasaki konnte das Defizit beim Topspeed offensichtlich nicht aufholen. Weltmeister Jonathan Rea wurde mit lediglich 319 km/h gemessen.

Das hielt den Weltmeister nicht davon ab, sich die Bestzeit zu holen. Doch die Verfolger befanden sich in Schlagdistanz. Ex-Teamkollege Leon Haslam (Honda) lag nur 0,107 Sekunden zurück und deutete an, dass die Fireblade über den Winter verbessert werden konnte. HRC-Teamkollege Alvaro Bautista tat sich aber schwer. Der Spanier landete mit 1,157 Sekunden Rückstand nur auf der elften Position.

Gerloff auf Position drei bester Yamaha-Pilot

Deutlich besser lief der Tag für Yamaha-Pilot Garrett Gerloff. Der US-Amerikaner war als Drittplatzierter der beste Yamaha-Pilot und ließ die Werkspiloten hinter sich. Zur Bestzeit fehlten Gerloff nur 0,117 Sekunden.

Beim WSBK-Renn-Wochenende im Vorjahr holte sich der GRT-Pilot sein erstes Podium in der Superbike-WM. In der neuen Saison möchte Gerloff erneut aufs Podium fahren und die etablierten Spitzenfahrer herausfordern. Von Yamaha bekommt Gerloff erstmals aktuelles Werks-Material.

Scott Redding war beim Testauftakt in Katalonien bester Ducati-Pilot. Der Brite führte die Wertung lange Zeit an, rutschte am Ende aber bis auf die vierte Position zurück. Mit lediglich 0,169 Sekunden Rückstand befand sich Redding aber in Schlagdistanz zur Spitze.

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Gelungenes Debüt der neuen BMW M1000RR

BMW durfte sich über ein gelungenes Debüt der neuen M1000RR freuen. Die Münchner schafften mit Tom "Mister Superpole" Sykes den Sprung in die Top 5. Sykes hatte am Mittwoch 0,472 Sekunden Rückstand und war als Fünfter bester BMW-Pilot.

Aber auch BMW-Markenkollege Jonas Folger war gut unterwegs. Kurz vor dem Ende des ersten Testtags verbesserte sich der Deutsche auf die siebte Position. Folger kam bis auf 0,805 Sekunden an die Bestzeit heran und war zweitbester BMW-Pilot.

Ein Sturz im Laufe des Testtags kostete Folger wertvolle Testzeit. Doch der Deutsche meldete sich nach dem Ausritt eindrucksvoll zurück. BMW-Neuzugang Michael van der Mark landete beim Auftakt nur auf Position 13 und lag 1,253 Sekunden zurück.

WM-Mitfavorit Toprak Razgatlioglu (Yamaha) beendete den ersten Testtag auf Position sechs. Ebenfalls in die Top 10 schafften es Michael Ruben Rinaldi (Ducati), Chaz Davies (GoEleven-Ducati) und Andrea Locatelli (Yamaha).

Lowes und Rabat enttäuschen beim Auftakt

Etwas enttäuschend verlief der Auftakt für Kawasaki-Werkspilot Alex Lowes. Während Teamkollege Jonathan Rea die Bestzeit fuhr, reihte sich Lowes nur auf der zwölften Position ein. Barcelona zählte im Vorjahr nicht zu den Paradestrecken des Briten.

Ebenfalls enttäuschend war WSBK-Rookie Tito Rabat (Barni-Ducati). Bereits bei den vergangenen Tests konnte der ehemalige MotoGP-Pilot nicht mit guten Rundenzeiten auf sich aufmerksam machen. Beim Testauftakt am Mittwoch lag der Spanier über zwei Sekunden zurück.

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