Nach seiner Niederlage im US-Open-Finale gegen Dominic Thiem lobt der Deutsche Alexander Zverev seinen Kumpel und zeigt sich motiviert.

Der deutsche Tennisprofi Alexander Zverev sieht die Niederlage im Finale der US Open gegen Dominic Thiem als Motivation für seine weitere Karriere und künftige Erfolge. „Es ist ein weiterer Schritt, ein Puzzleteil, in meiner Entwicklung und meinem Leben. Ich bin immer noch erst 23 Jahre alt“, erklärte der gebürtige Hamburger in einem „Bild“-Interview.

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Zverev: „Alle Ehre gebührt Domi“

„Ich habe noch so viel vor mir und möchte so viel erreichen. Außerdem bin ich überzeugt, dass meine Träume noch wahr werden.“ Nach dem Final-Krimi gegen Thiem, den er erst im Tiebreak des fünften Satzes verloren hatte, sei er „komplett leer“ gewesen. „Ich denke inzwischen, dass sich in einigen Tagen ein gewisser Stolz auf das, was ich geleistet und erreicht habe, entwickeln wird. Die Enttäuschung wird einige Zeit anhalten, aber alle Ehre gebührt Domi. Er hat alles gegeben“, lobte der beste deutsche Tennisprofi seinen Kumpel.

Finale: D. Thiem vs. A. Zverev

Thiem: „Eine unglaublich große Geste“

Thiem selbst hatte auch nach seiner Rückkehr noch Mitgefühl für seinen deutschen Freund. „Der Tag, an dem er es schafft, wird auch für mich ein sehr glücklicher Tag sein“, sagte Thiem am Dienstagnachmittag. „Er ist echt ein guter Kerl, das kann man nur immer wieder wiederholen. Er hat mir noch irgendwann um 3 oder 4 in der Früh eine Sprachnachricht hinterlassen. Und er hat nochmals über das Match geredet und mir nochmals gratuliert, eine unglaublich große Geste.“

Die Pressekonferenz mit Dominic Thiem nach dem US Open-Sieg

Zverevs Eltern seien „unglaublich stolz“ auf ihn gewesen, berichtete Zverev. „Ich habe die beste Familie, die man sich wünschen kann, und dazu ein top Team“, sagte Zverev, der bis zu den French Open, die schon am 27. September in Paris beginnen, wieder fit sein will. „Erholung ist jetzt für den Körper sehr wichtig. Zwei Wochen in einem Grand-Slam-Turnier rauben unglaublich viel Kraft.“ (APA/red.)

Dominic Thiem: Das Finale der US Open im Rückblick