Die in Kürze beginnende EM am Attersee ist DAS Segel-Highlight 2020 – im Sport-Talk blickt das österreichische Top-Duo Thomas Zajac/Barbara Matz auf die Heim-Titelkämpfe voraus.

Segel-Ass Thomas Zajac, Bronze-Gewinner bei den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio, und seine neue Vorschoterin Barbara Matz sprechen im aktuellen Sport und Talk aus dem Hangar-7 vor der Heim-EM am Attersee über ihre aktuelle Form. Und eine Talk-Runde mit Extremsportlern sowie den beiden Kletterern Jakob Schubert und Jessica Pilz erklärt die für sie ganz besondere Anziehungskraft der Berge. Hier noch einmal die besten Aussagen aus der Sendung:

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THEMA: SEGELN

„So oft segeln wir am Attersee nicht. Wir haben eigentlich zum ersten Mal eine Regatta in Österreich. Ich bin das Meer mit großen Wellen gewohnt. Insofern ist es sehr exotisch, zu Hause zu segeln.“
(Thomas Zajac über einen etwaigen Heim-Vorteil bei der EM am Attersee)

„Wir haben einen langen Winter vor uns und schauen jetzt, wie gut wir trainiert haben, wie wir uns auf Tokio vorbereiten und an welchen Schrauben wir drehen können.“
(Barbara Matz nimmt die EM als Standortbestimmung für Olympia 2021)

„Wir hatten noch nie eine so lange Wettkampf-Pause. Der letzte Regatta vor Kiel war die Weltmeisterschaft in Australien im Jänner. Aber wir haben scheinbar gut trainiert.“
(Thomas Zajac über Platz fünf zuletzt bei der Kieler Woche)

21. September – Der Sporttalk am Montag



„Es ist eine Europameisterschaft, da wollen wir gut segeln. In Kiel waren wir an einer Medaille schon nahe dran. Der Attersee ist aber tricky. Es wird eine Kaltfront kommen und drehende Winde geben.“
(Thomas Zajac über das anspruchsvolle heimische EM-Revier)

„Wir sind froh, Roman seit einem Jahr im Team zu haben, weil er auch selber noch auf den großen Katamaranen segelt. Es gibt in Österreich nur ganz wenige Experten, die auf diesem Niveau segeln. Insofern ist er für uns Gold wert.“
(Thomas Zajac über die wichtige Berater-Funktion von Roman Hagara)

„Jede Medaille ist schön. Das Ziel ist, so gut wie möglich zu performen und das Bestmögliche herauszuholen.“
(Thomas Zajac will seine Erwartung für die Tokio-Spiele nicht konkretisieren)

THEMA: SPORT IN DEN BERGEN

„Ich bin in der Halle aufgewachsen und habe mich lange nicht mit dem Felsklettern beschäftigt. Durch Corona musste ich mich damit auseinandersetzen. Mich fasziniert die Vielfältigkeit. Jede Bewegung, jeder Zug ist anders.“
(Jessica Pilz über den für sie besonderen Reiz am Klettern)

„Es geht darum, so nahe wie möglich ans Fliegen zu kommen. Und das ist die einfachste Version ohne irgendeinen Antrieb.“
(Marco Waltenspiel über die Faszination beim Wingsuit-Gleiten)

„Wenn man hart für Wettkämpfe trainiert, versucht man nicht nur, in Form zu kommen, sondern will sich auch als Kletterer weiterentwickeln. Und sich mit den Besten der Welt messen.“
(Jakob Schubert über die Bewältigung des Perfecto Mundo, eine der schwierigsten Kletter-Touren weltweit)

„Grundsätzlich gehe ich aufgrund des tollen Erlebnisses in die Berge. Im Hinterkopf spielt natürlich der Anreiz mit, sich persönlich weiterzuentwickeln. Wie weit geht die Reise mental? Bis wohin kann man sich nach vorne tasten? Das ist ein spannender Prozess, dem man sich aussetzt.“
(Rudi Hauser über mentale Herausforderungen beim Extrembergsteigen)

„Wenn ich Angst habe, mache ich einen Rückzug. Das Schöne an den Bergen ist, dass sie am nächsten Tag auch noch dastehen. Angst ist ja eigentlich etwas Cooles. Wegen ihr leben wir alle so lange.“
(Toni Palzer über den Punkt, an dem er ein Projekt auch mal abbricht)

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