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Corona: Suche nach Medikamenten und Impfstoffen läuft auf Hochtouren

23. März
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Three potential corona virus, COVID-19, vaccines are kept in a tray at Novavax labs in Rockville, Maryland on March 20, 2020, one of the labs developing a vaccine for the corona virus, COVID-19. (Photo by ANDREW CABALLERO-REYNOLDS / AFP) – 20200320_PD8507 – Rechteinfo: Nur für redaktionelle Nutzung! – Editorial Use Only! Werbliche Nutzung nur nach Freigabe!

Auf der ganzen Welt wird fieberhaft nach Medikamenten und Impfstoffen gegen das Coronavirus gesucht. Erste klinische Tests lassen jetzt Hoffnung aufkommen.

Die durch das neuartige Coronavirus ausgelöste Pandemie hat die ganze Welt fest im Griff. Etwa 340.000 Infektionen sind mittlerweile bestätigt, über 15.000 Erkrankte sind gestorben. Mehr als eine Milliarde Menschen in über 50 Ländern sind von Ausgangsverboten oder -beschränkungen betroffen. Behandlungsmöglichkeiten gibt es bislang noch keine.

Erste klinische Tests machen Hoffnung

Das Coronavirus löst bei den Patienten die Lungenkrankheit Covid-19 aus. Zu deren Behandlung laufen nun klinische Tests von vier Arzneimitteln an insgesamt 3.200 Infizierten, wie die französische Forschungszentrale Inserm am Sonntag mitteilte. Getestet werden allerdings keine neu entwickelten Medikamente, sondern solche, die sich bereits gegen andere Viruskrankheiten bewährt haben.

Getestet werden beispielsweise das Ebola-Medikament Remdesivir und die Arzneimittel Lopinavir und Ritonavir, die gegen HIV eingesetzt werden. An den Tests nehmen Patienten in Frankreich, Deutschland, Belgien, Luxemburg, den Niederlanden, Spanien und Großbritannien teil, die in einem Krankenhaus behandelt werden.

China testet möglichen Impfstoff

Hoffnung kommt auch aus China, dem vermeintlichen Ursprungsland des Virus. Dort sollen sich nach Angaben der englischsprachigen Zeitung "Global Times" 108 Freiwillige an einem klinischen Test eines möglichen Impfstoffes beteiligen. Die Testpersonen sind zwischen 18 und 20 Jahre alt und stammen alle aus der Stadt Wuhan, in der das Virus auf einem Markt erstmals aufgetreten sein soll.

Forschung auch in Österreich

Auch in Österreich wird unter Hochdruck nach einem Mittel gegen die Lungenkrankheit geforscht. In Wien sollen etwa wesentliche Arbeiten für ein schnelles Gegenmittel gegen schwere Covid-19-Erkrankungen entwickelt werden: Hyperimmunglobulin-Präparate mit konzentriertem Inhalt von Antikörpern gegen SARS-CoV-2 aus Plasma von Patienten, welche die Covid-19-Erkrankung überstanden haben. Früher hieß dieses Prinzip "Passivimpfung".

WHO: Rascher Impfstoff unrealistisch

Obwohl weltweit auf Hochtouren an Medikamenten und Impfstoffen geforscht wird, benötigt die Entwicklung Zeit. Bis es zu einer Zulassung eines Impfstoffes kommt, wird es laut dem WHO-Experten Mike Ryan „mindestens ein Jahr“ dauern. Schneller könnte es bei Medikamenten gehen, wenn sich eines der bereits bekannten Mittel als wirksam herausstellt.

(APA/Red.)

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