Fahndung Österreich: Die aktuellen Fälle vom 24.04.24

16. Apr.
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Foto: ServusTV / Florian Wieser

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Fahndung Österreich: Die aktuellen Fälle
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Fahndung Österreich: Die Fälle aus der Sendung vom 24.04.24

Cold Case "Eleonore" - Prostituierten-Mord in NÖ
Ein Cold Case führt zurück in das Jahr 1983: Am 05.05.1983 wird die Leiche der damals 36-jährigen Prostituierten Eleonore N. in einem Haus in Wiener Neustadt (NÖ) gefunden. Todesursache ist Strangulation, außerdem weist die Leiche mehrere Stich- und Schnittverletzungen im Bauchbereich sowie an den Handgelenken auf. Beim Tatort handelt es sich um ein Einfamilienhaus, in dem die Frau mit einer Kollegin sowohl gewohnt als auch gearbeitet hat. Die Ermittler vermuten, dass der Mörder ein Kunde von Eleonore war und können 2015 bei einer neuen Untersuchung der Spuren DNA unter den Fingernägeln des Opfers finden. Nun wird der Fall live bei ServusTV neu aufgerollt. Gibt es neue Erkenntnisse und Spuren vom Täter?

Gewerbsmäßiger Diebstahl
Die dafür verantwortliche Täterin ist seit Jänner 2024 in der Steiermark, Niederösterreich und vermutlich auch anderen Bundesländern aktiv. Die Frau hat es auf teure Parfums in Drogeriemärkten abgesehen und verwendet bei ihren Diebestouren eine präparierte Jacke. Bisher sind fünf Tatorte und eine vierstellige Schadenssumme bekannt. Doch die Ermittler vermuten, dass die Anzahl der Tatorte dreistellig ist und sich die Frau durch den gewerbsmäßigen Diebstahl und das Weiterverkaufen der Parfums ein ordentliches "Einkommen" verschafft. Die Polizei hofft deshalb nicht nur auf Hinweise zur Täterin, sondern auch auf Meldungen zu weiteren Tatorten.

Unbekannte Leiche in Wien
Außerdem bittet die Polizei Wien um Hilfe bei der Identifizierung einer unbekannten Leiche. Der Mann wird am 1. September 2023 im Bereich der Nordbahnbrücke aus der Donau gezogen. Er kann reanimiert werden und wird in ein Krankenhaus gebracht, verstirbt dort jedoch kurze Zeit später. Der Mann hat keinerlei Dokumente bei sich und so ist die Identität des Toten auch über sieben Monate nach seinem Auffinden noch unbekannt. Der Mann ist circa 70 Jahre alt, 1,75 m groß und hat eine mittlere Statur, graue Augen und graue Haare. Auffällig sind die verschiedenen Schmuckstücke, die der Mann bei sich bzw. am Körper trug.

Polizistentrick Bankbetrug
Besonders aktiv sind derzeit falsche Polizisten, die ihr Unwesen in ganz Österreich treiben. Bei der aktuellen Betrugsvariante werden die Opfer zunächst telefonisch von einer angeblichen Bank-Mitarbeiterin kontaktiert. Diese erklärt, dass jemand mit einem gefälschten Ausweis Geld vom Konto des Opfers beheben wollte. Dann meldet sich ein "falscher Polizist", der das Opfer auffordert, sämtliche Ersparnisse vom Konto zu beheben und der "Polizei" zu übergeben, die das Geld in Sicherheit bringen würde. Viele Opfer werden so um ihre gesamten Ersparnisse gebracht. Fahnung Österreich erklärt, wie der Betrug genau funktioniert. Außerdem erzählt ein Opfer, wie geschickt und dreist die Täter dabei vorgehen. Die Opfer werden oft zu mehreren Bankfilialen geschickt (es sind Fälle von bis zu 15 Bankbesuchen bekannt), um immer wieder eher kleinere Beträge abzuheben und so kein Aufsehen zu erregen.

Fall Rif: Fahndungs-Update
In der letzten Sendung haben wir über einen mysteriösen Fall berichtet. Eine junge Frau wird am Vormittag schwer verletzt auf dem Treppelweg in Rif aufgefunden und man weiß nicht, was passiert ist. Mittlerweile wurde der vermeintliche Täter geschnappt. Er ist kein Unbekannter und auch in andere Straftaten verwickelt.

Prävention: Fahrrad-Diebstähle
Im Frühjahr beginnt für viele Österreicher wieder die Zeit des Radfahrens. Fahrräder sind mittlerweile oft Luxusartikel geworden - das wissen auch Kriminelle, und so reißen die Meldungen von Fahrrad-Diebstählen nicht ab. Die Schadenssummen sind aufgrund vieler hochwertiger Räder enorm. Egal ob Einbrüche in Keller-Abteile, Carports oder Fachgeschäfte, die Täter gehen äußerst gezielt vor. Fahndung Österreich zeigt Präventions-Maßnahmen, mit denen man sich vor dem Diebstahl schützen kann. Und was man zum Beispiel bei der Verwendung von GPS-Trackern oder dem Abschluss einer Versicherung beachten muss. Die Experten erklären auch, wie man im Fall eines Diebstahls die Fahndung nach dem gestohlenen Rad unterstützen kann. Außerdem wird nach einem Fahrraddieb per Bild aus einer Überwachungskamera gefahndet.

Millionen-Betrüger im Burgenland & Wien
Ebenfalls wird in der Sendung nach einem Mann gefahndet, der für einen Betrug in Millionen-Höhe verantwortlich ist. Der Täter soll innerhalb von nur einem Jahr einen Schaden von über 3,2 Millionen Euro angerichtet haben, indem er u.a. hochpreisige Fahrzeuge, darunter auch Lkw und Hänger, sowie einen Luxus-Pool geleast und nicht zurückbezahlt hat. Er war in Wien und im Burgenland aktiv, in Letzterem war sein Unternehmen gemeldet. Außerdem ist er für einen Kontoeröffnungs-Betrug und einen 70.000-Euro-Tankbetrug verantwortlich. Die Ermittler gehen von weiteren Taten und Geschädigten aus, die bisher noch nicht bekannt sind. Der Mann hat offenbar keine Skrupel, denn er begeht die Betrugshandlungen mit seinem echten Namen und Dokumenten. In Fahndung Österreich wenden sich nun die Ermittler mit einem Foto des Gesuchten an die Öffentlichkeit.

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