Australian Open: Keine Ausnahme für ungeimpfte Tennis-Stars

27. Okt.

Foto: GEPA Pictures / Matthias Hauer

Ist das das Ende der seit Wochen andauernden Debatte? Victorias Premierminister spricht in der Diskussion über ungeimpfte Profis bei den Australian Open ein Machtwort.

Der australische Bundesstaat Victoria hat am Mittwoch bekräftigt, bei ungeimpften Spielern keine Ausnahme für deren Teilnahme an den Australian Open in Melbourne zu machen. "Wir werden keine Ausnahme-Genehmigung beantragen. Die Angelegenheit ist damit im Grunde genommen also erledigt", erklärte Victorias Premierminister Daniel Andrews.

Damit erteilte er einer zuvor getätigten Ankündigung von Australiens Regierungschef Scott Morrison eine Absage. Dieser hatte erklärt, dass nicht gegen das Coronavirus geimpfte Profis in das Land einreisen dürfen, wenn sie eine Ausnahme-Genehmigung inklusive zweiwöchiger Quarantäne erhalten. Diese müsse der gastgebende Bundesstaat Victoria in ihrem Namen beantragen, so Morrison.

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Geleaktes E-Mail sorgt für Wirbel

Anfang der Woche war eine Nachricht der Frauen-Profi-Organisation WTA durchgesickert, wonach auch Ungeimpfte am Major-Turnier im Jänner teilnehmen könnten, sofern sie sich davor in eine zweiwöchige Quarantäne begeben würden. Der gastgebende Bundesstaat Victoria schloss dies nun aber neuerlich aus.

Sollte es dabei bleiben, dürften wohl einige Asse in Melbourne fehlen. Denn laut ATP und WTA sind derzeit nur gut 60 Prozent aller Profis geimpft. Der rekonvaleszente Dominic Thiem hatte vor zwei Wochen angegeben, dass er auf einen seiner meiner Meinung nach geeigneteren Impfstoff warte. Und Titelverteidiger Novak Djokovic ließ seine Teilnahme unlängst offen, der Serbe macht zu seinem Impf-Status keine Angaben. (APA/red.)

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