Sport und Talk aus dem Hangar-7

Dr. Helmut Marko: “Sehen den Spielberg-Rennen positiv entgegen”

22. Juni
"Wir sehen den Spielberg-Rennen positiv entgegen", sagt Dr. Helmut Marko im Sport-Talk.

Foto: ServusTV / Leo Neumayr

Ab dem Wochenende sind die Augen der Formel-1-Welt auf den Red Bull Ring gerichtet - im Sport-Talk blickte eine Experten-Runde auf das Spielberg-Doppel voraus.

Nur noch wenige Tage bis zum ersten von zwei Spielberg-Rennen in der Formel 1 (beide Grands Prix LIVE bei ServusTV, im Stream & in der App): Nach den letzten Siegen seines Teams blickt Red-Bull-Motorsportberater Dr. Helmut Marko dem Double-Header am Red Bull Ring mit reichlich Zuversicht entgegen. Und Salzburgs Ex-Teamspieler Zlatko Junuzovic räumt der ÖFB-Auswahl im EM-Achtelfinale gegen Italien durchaus Chancen ein. Das waren die Highlights im aktuellen Sport und Talk aus dem Hangar-7 - hier noch einmal die besten Aussagen aus der Sendung:

Thema: F1-Gigantentreffen in der Steiermark

„Der Honda-Turbo hat in der Vergangenheit hier aus irgendeinem Grund eine bessere Leistung entwickelt als Mercedes. Wir sehen den nächsten zwei Wochenenden positiv entgegen. Vielleicht sind es dann fünf in einer Reihe.“
(Dr. Helmut Marko will die Red-Bull-Siegesserie in Spielberg fortsetzen)

„Mercedes ist nicht mehr in dieser Luxusposition. Es gibt keinen Sicherheits-Puffer mehr, es ist ein Kopf-an-Kopf-Duell. Jede Entscheidung, jeder Pitstop, jede Runde ist wichtig. Der kleinste Fehler wird sofort bestraft.“
(Nico Hülkenberg über den zunehmenden Druck beim Weltmeister-Team)

„Max Verstappen ist eine absolute Ausnahme-Erscheinung. Das hat man beim Wind gesehen: Ob das Auto nervöser wird oder nicht, spielt bei ihm keine Rolle. Mit seiner Routine und seinem Grundspeed ist Perez aber in der Lage, nahe an Max dranzubleiben. Das ist den anderen Fahrern in dieser Konstanz nie gelungen.“
(Dr. Helmut Marko über die Stärken des zweiten Red-Bull-Piloten)

„Wir sind ein Team, in dem die Leidenschaft im Vordergrund steht. Und alle arbeiten zusammen, damit es gelingt, die Vorherrschaft von Mercedes zu brechen, die vorwiegend durch den Motor gegeben war.“
(Dr. Helmut Marko hat mit Red Bull Racing ein klares Ziel vor Augen)

„In der Vergangenheit gab es nur ein Team. Da konnte auch Bottas um die WM mitfahren - oder er glaubte das zumindest. Aber dieses Jahr ist das anders. Es gibt zwei Teams, die vorne kämpfen. Deshalb braucht man auch den zweiten Fahrer.“
(Mathias Lauda über die Rolle der "Wingmen" in den Top-Teams)

„Im Moment sind beide Autos so eng beisammen, dass teilweise die Tagesform entscheidet. Wer hat die bessere Strategie? Wer hat das bessere Set-up gefunden? Lewis ist nach wie vor auf einem Top-Niveau. Und wir sind Zeugen, wie es sich zwei Künstler komplett geben.“
(Nico Hülkenberg ortet noch keinen Machtwechsel in der Formel 1)

„Erstmals sind wir gezwungen, innerhalb eines Budgets von 145 Millionen US-Dollar zu arbeiten. Erschwerend kommt hinzu, dass wir für nächstes Jahr ein Auto bauen müssen, das vom Reglement her die größte Änderung der letzten zehn, 15 Jahre darstellt.“
(Dr. Helmut Marko über die Schwierigkeit, in die Entwicklung anstatt in neue Teile zu investieren)

Thema: Historischer EM-Erfolg des ÖFB-Teams

„Mit Bachmann haben wir einen sehr guten Torwart, der in den letzten Monaten positiv aufgefallen ist. Er ist mit Watford aufgestiegen. Er hat positive Energie, eine positive Ausstrahlung, Selbstvertrauen. Genau das brauchen wir bei so einem großen Turnier.“
(Zlatko Junuzovic zur Nominierung von Daniel Bachmann als Nummer eins)

„Er kam bei Werder Bremen aus der Jugend. Damals war er Stürmer, jetzt spielt er vor der Abwehr als Abräumer und Stratege. Er verteilt die Bälle sehr gut und hat eine unheimliche Ruhe.“
(Junuzovic über die besonderen Stärken von Florian Grillitsch)

„Der ganz große Unterschied zum Holland-Spiel war, dass wir die Mitte kontrolliert haben. Wir haben entschieden, wie und was passiert und haben den ganzen Rhythmus bestimmt.“
(Junuzovic zur Leistung der ÖFB-Auswahl gegen die Ukraine)

„Mich freut es, dass David diese Positionen gespielt hat. Das sind seine großen Stärken. Und man sieht es an seiner Körpersprache. Er übernimmt auch die Verantwortung als Kapitän, weil Julian Baumgartlinger auf der Bank sitzt. Das ist wichtig für das ganze Team.“
(Junuzovic über die Defensivrolle von David Alaba im Nationalteam)

„Warum nicht? Es wird besser und besser - und wir haben auch gegen Italien unsere Chancen.“
(Junuzovic hält das Erreichen des Viertelfinales für machbar)

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