Formel 1: “Ist falsch” – Vettel kritisiert Pole für Sprint-Sieger

16. Juli

Foto: GEPA Pictures / XPB Images / Batchelor

Das Experiment Sprintrennen kommt nicht bei allen Formel-1-Piloten gut an: Sebastian Vettel scheint kein großer Freund des neuen Qualifying-Formats zu sein.

Sebastian Vettel hält es für falsch, dass der Gewinn des neuen Formel-1-Sprints gleichbedeutend mit der Pole Position ist. Das sei eine "neue Disziplin", bemerkte der 34-Jährige am Donnerstag vor dem Großen Preis von Großbritannien (Sonntag um 18:10 Uhr Re-Live bei ServusTV Österreich, im Stream & in der App).

Die Motorsport-Königsklasse experimentiert in Silverstone mit einem neuen Format. Die übliche Qualifikation mit den drei K.o.-Runden wird auf Freitagabend vorgezogen. Dafür gibt es am Samstag den neuen Sprint über 100 Kilometer, der die Startaufstellung für den Grand Prix am Sonntag ermittelt.

"Es wird allmählich etwas verwirrend"

"Ich denke, das ist falsch", urteilte Aston-Martin-Pilot Vettel. Die Pole Position sollte an den Fahrer gehen, der in der Qualifikation die schnellste Runde fährt. "Es wird allmählich etwas verwirrend", meinte der Deutsche. "Wenn es eine einmalige Sache ist, richtet es nicht viel Schaden an." Mercedes-Star Lewis Hamilton ist mit 100 Pole Positions Rekordhalter.

Die Formel 1 will heuer noch an zwei weiteren Grand-Prix-Wochenenden das neue Format testen. Insgesamt begrüßt Vettel das Experiment jedoch. "Etwas Neues kann immer aufregend sein", meinte der viermalige Weltmeister. Dass nur noch zwei jeweils einstündige Trainings bleiben, bewertet er eher positiv. "Am Ende mag ich es, weil man weniger in der Garage abhängt und mehr auf der Strecke ist", so Vettel. (APA/red.)

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