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MotoGP World Championship

FP1 MotoGP Barwa Katar-GP: Start mit mehreren Stürzen

26. März
Motorsport Images

Foto: (C) Motorsport Images

Im ersten Freien Training der MotoGP trennte das schnellste Trio nur zwei Zehntel. Valentino Rossi schaffte es in die Top 10.

Franco Morbidelli hat im ersten MotoGP-Training der Saison 2021 für eine Yamaha-Bestzeit gesorgt. Mit 1:54.921 Minuten setzte sich der Italiener vor Aprilia-Pilot Aleix Espargaro und Jack Miller (Ducati) an die Spitze des Klassements. Die Top 3 trennten nur zwei Zehntel .

Nachdem die Trainings der kleinen Klassen sturzarm verlaufen waren, erwischte es in der ersten Trainingshälfte der MotoGP gleich drei Fahrer: Johann Zarco (Pramac-Ducati) stürzte auf seiner ersten fliegenden Runde in Kurve 4. Wenig später ging an derselben Stelle auch sein Markenkollege Miller zu Boden.

In Kurve sechs reihte sich mit Pol Espargaro ein Honda-Pilot in die Sturzserie ein. Alle blieben unverletzt, mussten das Training aber erstmal auf ihrem Zweitbike fortsetzen.

Yamaha gibt früh den Ton an

Im Klassement übernahm Yamaha früh das Kommando: Franco Morbidelli und Maverick Vinales setzten sich mit niedrigen 1:55er-Zeiten an die Spitze. Damit waren sie langsamer als im Test. Was aber hauptsächlich an den Bedingungen lag, die angesichts der hohen Temperaturen und des teils starken Winds nicht ideal waren.

Gegen Ende der Session zog das Tempo trotzdem noch einmal an. Einige Fahrer wie Aleix Espargaro und das Suzuki-Duo begaben sich mit frischen Reifen auf eine Zeitattacke. Espargaro schob sich vorläufig auf Platz eins, wurde von Morbidelli aber wieder verdrängt. Er knackte als einziger Fahrer die 1:55.

Espargaro musste sich schließlich mit Platz zwei zufriedengeben, bestätigte damit aber den Aufwärtstrend bei Aprilia, der sich in den Tests abzeichnete. Miller kämpfte sich nach seinem Sturz im Schlussangriff noch auf den dritten Platz.

Kein Honda-Pilot in den Top 10

Auch Fabio Quaratararo (Yamaha) und Joan Mir (Suzuki) verbesserten sich auf ihrer letzten fliegenden Runde. Sie beendeten das Training in den Top 5. Ihre Teamkollegen Maverick Vinales und Alex Rins reihten sich auf den Plätzen sechs und sieben ein.

Mit Valentino Rossi schaffte auch der vierte Yamaha-Fahrer im Feld den Sprung unter die schnellsten Zehn. Als Neunter hinter Francesco Bagnaia (Ducati/8.) hatte er knapp eine halbe Sekunde Rückstand auf Morbidelli an der Spitze. Miguel Oliveira rundete die Top 10 als schnellster KTM-Pilot ab.

Die erste Honda folgte mit Alex Marquez auf Platz elf. Er setzte sich knapp gegen LCR-Teamkollege Takaaki Nakagami durch, der Zwölfter wurde. Stefan Bradl und Pol Espargaro belegten noch hinter Zarco (13.) die Plätze 14 und 15. Beide hatten mehr als eine Sekunde Rückstand auf die Bestzeit.

MotoGP-Rookies mit Rückstand

Bester Rookie im ersten Freien Training war Luca Marini, der sich mit seiner Avintia-Ducati hinter Brad Binder (KTM/16.) auf Platz 17 einreihte. Teamkollege Enea Bastianini kam nach einem späten Sturz in Kurve 1 nicht über Rang 18 hinaus. Beide waren schneller als Danilo Petrucci, der als KTM-Neuling bei Tech 3 nur 19. wurde.

Die Schlusslichter der Session bildeten Jorge Martin (Pramac-Ducati/20.), Lorenzo Savadori (Aprilia/21.) und Iker Lecuona (Tech-3-KTM/22.). Ihnen fehlten anderthalb bis zwei Sekunden auf den Trainingsschnellsten Morbidelli.

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