MotoGP World Championship

Standard-Helm: Morbidelli hat Mugello verschwitzt

27. Mai 2021

Foto: (C) Motorsport Images

Valentino Rossi oder diesmal auch Pol Espargaro starten in Mugello mit speziellem Helm-Design. Nicht so Franco Morbidelli. Der hat schlichtweg darauf vergessen.

Während Valentino Rossi den Grand Prix von Italien in Mugello regelmäßig zum Anlass nimmt, ein spezielles Helmdesign zu präsentieren und im Rennen einzusetzen, wird es eine derartige Aktion von seinem Petronas-Yamaha-Teamkollegen Franco Morbidelli an diesem Wochenende nicht geben.

„Ich habe das komplett vergessen", gibt Morbidelli ganz offen zu. „Ich lebe oft einfach so in den Tag hinein und schaue nicht allzu oft auf den Kalender. Deshalb habe ich einfach komplett vergessen, dass Mugello direkt im Anschluss an Le Mans kommt", so der Italiener.

Einer aber hatte den Mugello-Termin durchaus im Kopf: Helmdesigner Aldo Drudi, der bereits diverse Sonderdesigns für Rossis Helme kreiert hat, und der auch für Morbidellis 2021er-Standard-Helmdesign mit tropischen Blumen auf der einen und europäischen Blumen auf der anderen Seite verantwortlich ist. Diesmal aber gab es von Morbidelli eine Absage an Drudi.

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Knie fürs Motorradfahren in Ordnung

„Als Aldo mich angerufen hat, um nach dem Design zu fragen, musste ich ihm sagen, dass ich das komplett vergessen hatte. Und ich nicht will, dass er jetzt irgendein Design überstürzt. Schließlich sollte das Design für das Heimrennen doch etwas Angenehmes sein und nicht etwas, was einen belastet", erklärt Morbidelli. Er fasst stattdessen ein spezielles Helmdesign nun für das zweite Italien-Rennen im MotoGP-Kalender ins Auge.

„Für Misano werde ich das mit Sicherheit wieder gutmachen", blickt Morbidelli auf den Grand Prix von San Marino im September voraus. Er fügt aber mit einem Grinsen sofort hinzu: „Ich hoffe, dass mich meine Freunde dran erinnern werden, wenn der Misano-Termin näherrückt."

Immerhin: Während Morbidelli in Mugello aufgrund des eigenen Vergessens auf ein spezielles Helmdesign verzichtet und nicht wollte, dass Designer Drudi eins über das Knie bricht, geht seinem Knie, das er sich kürzlich beim Training auf Rossis Ranch in Tavullia unglücklich verletzt hat, inzwischen wieder besser.

„Mein Knie ist in Ordnung. Seit dem Frankreich-Wochenende habe ich viel Zeit investiert, um die Verletzung in den Griff zu kriegen. Wir haben versucht, die richtige Balance zwischen körperlichem Training und Physiotherapie zu finden. Und ich glaube, das ist uns ganz gut gelungen. Ich denke, beim Fahren sollte es keine Probleme geben", so Morbidelli. Grinsend fügt er hinzu: „Skifahren könnte ich momentan wahrscheinlich nicht, Motorradfahren aber schon."

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