Tennis: Nadal vor French Open mit viel Selbstvertrauen

17. Mai 2021

Foto: GEPA Pictures / Panoramic / Antoine Couvercelle

Das Masters in Rom war für Sandplatz-König Rafael Nadal die perfekte Generalprobe für die French Open. Rivale Roger Federer sieht Paris dagegen nur als Durchgangsstation.

Für Rafael Nadal verläuft die Vorbereitung auf die French Open ganz nach seinem Geschmack. Der 34-jährige Spanier tankte mit dem Dreisatz-Erfolg über Novak Djokovic im Rom-Finale jedenfalls reichlich Selbstvertrauen für seinen Versuch, in Paris seinen 21. Grand-Slam-Titel zu holen.

"Ich glaube, ich habe mich in der Woche immer mehr verbessert. Aber ich muss da weitermachen. Wenn Du Dich jeden Tag weiter verbesserst, wirst Du immer selbstbewusster und sicherer", sagte Nadal nach seinem bereits zehnten Titel im Foro Italico. Er wisse jedenfalls, woran er in den nächsten beiden Wochen arbeiten müsse.

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Für einen anderen Top-Star sind die French Open dagegen nur eine Durchgangs-Station auf dem Weg nach Wimbledon. Denn für Roger Federer hat der "Heilige Rasen" in London wiederum oberste Priorität. "Das klingt komisch, aber so ist es nun einmal. Ich würde gerne sagen, dass Paris mein großes Ziel ist. Aber soweit bin ich noch nicht", sagte Federer am Montag in Genf.

Beim dortigen Sandplatz-Turnier kehrt der 39-Jährige nach mehr als zwei Monaten Pause auf die ATP-Tour zurück. Zuletzt hatte der "Maestro" im März in Doha sein Comeback nach über einem Jahr Pause wegen zweier Knie-OPs gefeiert. Dort schied der 20-fache Grand-Slam-Sieger in der zweiten Runde aus. Danach zog sich der Schweizer erstmal wieder zurück und arbeitete im Training weiter an seiner Fitness.

Federer nimmt Wimbledon ins Visier

Federers großes Ziel ist auch 2021 wieder Wimbledon, wo er acht seiner 20 Grand-Slam-Titel feierte. "Ich hoffe, bis zum Beginn der Rasen-Saison so weit zu sein. Und dann dort auch meine Ziele erreichen zu können", erklärte die langjährige Nummer eins der Welt.

Die gute Form seiner beiden Rivalen Novak Djokovic und Nadal sieht er gelassen. "Es geht um mich, nicht darum, auf einem Niveau mit Rafa und Novak zu sein", sagte Federer. Das sei aktuell noch nicht realistisch. "Ich wäre froh, wenn ich in Genf und Paris ein paar Matches spielen kann. Es geht für mich darum, Match-Fitness zu bekommen. Ein bisschen Rhythmus zu finden", sagte Federer, der in Genf zum Auftakt ein Freilos hat. Die French Open beginnen dieses Jahr eine Woche später am 30. Mai. Zwei Wochen darauf starten die All England Championships in Wimbledon. (APA/red.)

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