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Heimatleuchten

Ein tief verschneites Tal

9. Jan.
Person, Human, Nature

Heimatleuchten – Defereggental

(c)ServusTV / DMG

Die Verwendung des ServusTV-Bildmaterials ist nur zur redaktionellen Berichterstattung im Zusammenhang mit der jeweiligen Sendung und unter Angabe der jeweiligen Credits/Quellenangabe erlaubt.

Es ist eine Mischung aus einem besonderen Mikroklima als auch der Abgelegenheit was die drei Ortschaften im Tal so besonders macht. Im Winter herrscht dort nicht nur absolute Schneesicherheit, sondern auch Frostgarantie. Genau das ermöglicht Naturerlebnisse der besonderen Art. Denn so kann man dort wunderbar Schneeschuwandern oder Eisklettern.

Ungewöhnliche Erfindungen

Die raue Natur im Defereggental hat die Einheimischen erfinderisch gemacht. So hat sich der Tischler und passionierte Jäger Roland Grimm dem Rythmus der Natur angepasst. Er hat ein ganz spezielles Werkstück erfunden: den "Deferegger Pirschstock". Dieser kann als Wanderstock benutzt werden oder ausgeklappt als Auflage für ein Spektiv oder eine Waffe dienen. Die Erfindung ist so außergewöhnlich und praktisch, dass sie mittlerweile bis nach Skandinavien verkauft wird.

Den Werkstoff Holz liebt auch der Kunsthandwerker Stefan Obkircher. Der ehemalige Forstarbeiter hat sich auf die Verarbeitung von hochalpinem Zirbenholz spezialisiert. In seiner Werkstatt drechselt er aus dem duftenden Holz exquisite Füllfedern, eine echte Rarität.

Ein abgeschiedenes Tal

Kulinarische Schmankerl

"Das Defereggen", wie die Einheimischen es liebevoll nennen, hat sich eine seltene Ursprünglichkeit bewahrt. Lydia Nöckle aus St. Veit gilt als Expertin für die Herstellung von Schlipfkrapfen, einer Osttiroler Teigtaschenspezialität. Mittlerweile zaubert sie mithilfe einiger Freundinnen mehrere tausend Schlipfkrapfen pro Woche für Restaurants und Berghütten. Die Kartoffeltascherln erfreuen sich großer Beliebtheit – auch über die Grenzen Osttirols hinaus.

Viele gebürtige Deferegger zieht es zumindest einmal im Leben aus der Enge des Tales hinaus in die Welt. "Foschgiener" nennen die Einheimischen jene, die dem Tal den Rücken kehren. Ein "Foschgiener", der zum "Hoamkehrer" wurde, ist Bernd Troger. Der frühere Koch war lange in der internationalen Spitzengastronomie tätig. Er hat in aller Welt gelebt - von der Karibik bis nach Russland. Doch die Liebe hat alles verändert: Er hat seine Jugendliebe aus dem Defereggental nach vielen Jahren wieder getroffen. Und so zog er er wieder zurück in seine Heimat. Seither verkauft er Senf aus dem Defereggental, zubereitet mit glasklarem Wasser direkt aus den Osttiroler Bergen.

Außergewöhnliche Berufsorte

Außerdem in dieser Heimatleuchten-Sendung: Nachdem der Landwirt Josef "Pepi" Grimm als Bäcker viele Jahre in der Schweiz gearbeitet hat, zog es ihn wieder heim zum ältesten und höchstgelegenen Bauernhof des Tales. Starke Nerven beweisen Bergführer Lukas Pichler und seine Freundin Angelika Brugger. Sie klettern mit Hilfe von Steigeisen und Eisschrauben fast 20 Meter einen gefrorenen Wasserfall hinauf.

Das und noch viel mehr sehen Sie am Freitag, den 10.01. ab 20:15 bei Heimatleuchten: Im Tal der drei Dörfer - Das Defereggental - nur bei ServusTV.

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